Test: Reviermanager Fallenalarm

Mehrere Wochen konnten wir den Fallenalarm von Reviermanager testen. Eine besondere Herausforderung war der äußerst schlechte Mobilfunkempfang, wo schon manch andere Fallenmelder gescheitert sind. Speziell im Gebirge trennt sich hier die Spreu vom Weizen.

Technische Daten

Typ LTA
Frequenz GSM Quadband (850;900;1800;1900 MHz)
SIM-Karten Typ Micro-SIM
Abmessungen 114x90x50 mm
Stromversorgung 4 x AA (1,5 V) Batterien
Stromverbrauch > 0,08 mA
Betriebsdauer bis zu einem halben Jahr
Umgebungstemperatur -25°C bis +60°C
Schutzart IP 56 (Geschützt gegen Staub in schädigender Menge + Schutz gegen starkes Strahlwasser)

Lieferumfang

  • Fallenalarm
  • Antenne
  • Karabiner
  • 1 Magnet (20 mm Durchmesser; 1,4 kgf)
  • 1 Magnet (16 mm Durchmesser; 0,8 kgf)
  • 1 Befestigungsgurt
  • 2 Spannseile (2 m und 1 m)
  • 1 Befestigungsbügel + 4 Schrauben
  • 2 m Nylonschnur
  • Benutzerhandbuch + Garantiekarte

In der Praxis

Wir hatten folgende Ausgangslage, dass wir in dem Revierteil, wo die Lebendfangfalle angebracht wurde, fast kein Mobilnetzempfang besteht. Hier konnte der letzte Melder leider keine SMS versenden.

Vom Salzburger Label Reviermanager (TFK Handels GmbH – ORCATEL) hörten wir, dass das der Mobilfunkempfang besonders empfindlich sein soll – klingt also sehr vielversprechend.

Also wurde der Fallenalarm bestellt und neben der Falle montiert. Zur Montage haben wir nicht den mitgelieferten Gurt, sondern eines der Spannseile verwendet 🙂

Der Fallenalarm wirkt sehr robust und kompakt. Bei den Batterien erhofften wir uns eine lange Lebensdauer – wenn der Empfang schlecht und die Temperaturschwankungen hoch sind (wir hatten Temperaturen von -20 °C bis +10 °C), dann geht das normalerweise auf die Substanz der Stromversorgung.

Von Reviermanger wurde eine (Micro) SIM-Karte von A1 empfohlen … wir verwendeten eine PrePaid-Karte von einem anderen Netzbetreiber, dessen Empfang lt. Netzabdeckungskarte auch nicht besser war.

WICHTIG:
Der PIN-Code der SIM-Karte muss vor der Inbetriebnahme entfernt werden!

Die Micro-SIM-Karte ließ sich problemlos einlegen und die Falle wurde mit 4 Stück AA Duracell Industriebatterien gefüttert.

Zur Einrichtung muss der Magnet an die Fläche Setup angebracht werden. Die Falle aktiviert sich nun und sucht selbstständig das Mobilfunknetz. Nun kam die Stunde der Wahrheit, findet der Melder das Mobilfunknetz? Nach ca. einer Minute wurde uns dann per Signal ein Netz gemeldet – ein Empfang konnte hergestellt werden – mal ein richtiges Plus für den Melder – die verstellbare Antenne wirkte sich hier bestimmt positiv aus.

Konfigurieren lässt sich der Melder mittels SMS-Codes oder via APP. Zur APP muss gesagt werden, dass das ein Tool von einem Dritthersteller ist – die Übersetzung ist hier verbesserungswürdig  – hier wurde uns aber Verbesserung versprochen. Die APP erstellte aus unseren Konfigurationswünschen einzelne SMS, die an den Melder gesendet wurden – hier bestand aber das Problem, dass unsere Mobiltelefone sich mit dem Versand der SMS, bei dem schlechten Empfang, richtig schwer taten – also sollte zukünftig der Fallenalarm bereits zu Hause schon konfiguriert werden.

Die 2 m lange Nylonschnur wurde anschließend am Bügel der Lebendfangfalle und am Magneten befestigt. Der Magnet wurde dann an der Unterseite des Melders angebracht – wir verwendeten den größeren bzw. stärkeren Magneten, so dass der Magnet bei rauer Witterung und stärkeren Winden nicht abgezogen wird. Der Fallenalarm war nun scharf. Er kann an bis zu 5 Mobilfunknummern SMS versenden. Täglich kann man bis zu 2 Status-SMS erhalten.

Sollte der Melder, wie in unserer Teststellung, außerhalb der Lebendfangfalle angebracht werden, dann sind die 2 m Nylonschnur u.U. etwas knapp bemessen.

Sobald die Falle auslöst, wird der Magnet vom Fallenmelder abgezogen und der Melder versendet sofort ein Alarm SMS und danach auf Wunsch Alarmerinnerungen.

Zusätzlich kann der Melder auch am Mobiltelefon anrufen und man kann die Umgebungsgeräusche rund um den Melder vernehmen – ein richtig tolles Feature!

ACHTUNG: In den verschiedenen Jagdgesetzen wird der Einsatz von Fallen geregelt und teilweise benötigen die Betreiber der Lebendfangfallen eigene Befähigungsnachweise bzw. Zertifikate.

Fazit

Der Fallenalarm von Reviermanger (eine Salzburger Firma, die ein Jäger leitet) wirkt richtig robust und leistete in dem Bergrevier, mit äußerst schlechten Mobilfunkempfang, richtig hervorragende Arbeit.

Zu unserer Überraschung bekamen wir täglich unser Status-SMS (inkl. Signal- und Batteriestärke) und nach über einem Monat war die Stromversorgung immer noch bei ca. 100 %! Die Signalempfindlichkeit war wie versprochen richtig hoch! 

Die APP ist noch verbesserungswürdig und an einer besseren Lösung wird bereits gearbeitet – sie lässt sich aber dennoch einfach und komfortabel bedienen.

Wir können diesen Fallenmelder (UVP € 149,-) aus Österreich, der aus unserer Sicht alle Erwartungen übertroffen hat, richtig weiterempfehlen und vergeben deshalb 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zu Reviermanager

Test: Hotz Nachsuchen & Jagdhose PROFI Vollleder

Erstmals dürfen wir eine Jagdhose aus Leder vorstellen, die Jagdhose PROFI aus dem Hause Hotz. Die Firma Hotz bietet Ihre Jagdhose in 2 Varianten an:

  • Vollleder
  • mit Kevlareinsatz (untere Hosenhälfte)

Nachsuchen, Drückjagden, forstliche Arbeiten ohne Motorsäge und Ansitz sind die wesentlichen Anwendungsgebiete dieser Hosen.
Um die Lautlosigkeit des Leders für die Pirsch zu nützen, haben wir uns für die Volllederhose entschieden.

Die Hose besteht aus Nubukleder. D.h. dass die glatte Lederseite angeschliffen ist und sich die Hose dadurch etwas samtig und weicher anfühlt – dies erhöht auch die Atmungsaktivität. Im Inneren der Hose befindet sich ein Innenfutter aus einem Mesh-Netz, das bis unter die Knie reicht und so den Tragekomfort erheblich erhöht.

Die Hose besitzt einen dehnbaren Bund, mit 7 ca. 2 cm breiten und gut vernähten Gürtelschlaufen, in denen sich bis zu 5 cm hohe Gürtel einfädeln lassen.

Am Hosenbund kann ein 15 cm hoher Nierenschutz, der im Lieferumfang vorhanden ist, angebracht werden.

3 tiefe Hosensäcke, wo von eine am Gesäß angebracht ist, gehören zur Ausstattung. Die 17 cm tiefe Gesäßtasche kann mittels Knopf verschlossen werden. Die Fronttaschen wurden zusätzlich noch verstärkt, um ein Aufreißen der Nähte zu verhindern. Am rechten Oberschenkel ist eine ca. 17 cm tiefe Messertasche vorhanden. Was uns hier fehlt ist eine weitere Tasche am Oberschenkel. 

Kommen wir nun zum eigentlichen Herzstück der Hose. Sie besitzt einen dehnbaren Schritt – einen elastischen Einsatz aus Leder – er verläuft von einem zum anderem Bein. Durch diese Bewegungsfreiheit lassen sich, ohne dass etwas zwickt, alle Arbeiten im Revier spielend tätigen. Lediglich für Arbeiten mit der Motorsäge wird eine extra Schnittschutzhose benötigt. Vorbei sind die Zeiten, wo eine (Leder-) Hose am Schritt auf geht.

Unsere Hose war etwas zu lange und lies sich leicht selber kürzen. Das Hosenbein besitzt am unteren Ende 3 Stoppnähte – dazwischen lässt sie sich mit einer Schere kürzen, ohne dass die Naht aufgeht.

Sie wiegt durch das etwa über 1 mm starke Leder, ohne Nierenschutz, ca. 1,5 kg.

Die Jagdhose PROFI Vollleder kostet EUR 259,- (Stand: Februar 2019) und hat dadurch ein super Preis/Leistungs-Verhältnis.

Als Verbesserungsvorschlag können wir hier nur eine fehlende Beintasche nennen. Durch den elastischen Schritt finden wir, dass diese Jagdhose richtig innovativ ist und sich dadurch auch etwas vom Mitbewerb abhebt. Sie lässt sich nicht nur im Revier tragen sondern eignet sich auch hervorragend als Trachtenhose.

Für die Hotz Nachsuchen & Jagdhose PROFI Vollleder vergeben wir 4 von 5 Krickerl und können somit diese Jagdhose aus Leder sehr empfehlen.
Wertung_4

Link zu Hotz Jagd & Forst: https://www.hotz-jagen.de

Test: Sitzfleck von Jagaloden

Unverzichtbar für die (Ansitz-) Jagd ist eine gute Sitzunterlage, die wärmt und auch etwas trocken hält. Wir möchten heute das von uns verwendete Sitzkissen vorstellen. Der Sitzfleck stammt vom Label Jagaloden (Lodenwalke Ramsau & Siegert) und besteht natürlich aus 100 % Loden/Schurwolle made in Austria.

Zusammengerollt lässt sich der Sitzfleck gut in jedem Rucksack verstauen.

Die Unterseite besteht aus doppeltem extradicken Bouclé Loden (antrazith) – dieser ist extrem strapazierfähig.

Die Oberseite besteht aus einer grünen Lodendecke, deren Sitzfläche ca. 40 x 35 cm beträgt.

Wir vergeben für den Sitzfleck von Jagaloden 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zu Jagaloden: www.jagaloden.com
Link zur Lodenwalke Ramsau: www.lodenwalker.at
Link zum Online-Shop der Fa. Siegert: www.siegert.at

Test: Lodenhose Hias von Jagaloden

Seit über 500 Jahren wird in Ramsau am Dachstein Loden von der Lodenwalke Ramsau hergestellt – Bericht: Lodenerzeugung in der Lodenwalke Ramsau

Die Lodenwalke Ramsau stellt seit kurzem gemeinsam mit dem steirischem Jagdausstatter Siegert Waffen, Bekleidung und Zubehör für Jägerinnen und Jäger unter dem Label Jagaloden her – eine Hose aus der Kollektion von Jagaloden konnten wir bereits testen:

Die Lodenhose

Ein idealer Begleiter für die Jagd ist die Lodenhose Hias, sie eignet sich durch den lautlosen und feinen Loden bestens zum Pirschen – leiser, als mit Loden geht es unserer Meinung nicht mehr. Dadurch dass der Loden gewalkt ist, ist er auch wind- und wetterfest und wärmt auch hervorragend, daher ebenso für Ansitz- oder Drückjagd sehr gut geeignet.

Loden ist das einzige Material, das im nassen Zustand wärmt.

Am Hosenbund befinden sich ca. 1,5 cm breite und gut vernähte Gürtelschlaufen, in denen sich bis zu 5 cm hohe Gürtel einfädeln lassen. Der Bund könnte hinten allerdings etwas höher ausfallen.

Innen sieht man wie sauber und akkurat die Nähte verarbeitet wurden. An den Stoffenden wurde eine Paspel aufgenäht – ein Ausfransen des Stoffes wird somit verhindert.

Verschlossen wird die Hose ganz traditionell mit einem Hosenknopf. Am Hosenbund befindet sich zusätzlich ein Haken/Ösen-Verschlusssystem, das den Hosenknopf entlasten soll – ein ausgerissenes Knopfloch oder einen losen Knopf sollte es dadurch nicht geben. Auch beim Hosenschlitz wurde auf Qualität geachtet, dieser wird mittels YKK Reißverschluss verschlossen.

Hinten befindet sich eine ca. 20 cm tiefe Gesäßtasche, die mit einem Knopf verschlossen werden kann. Am Gesäß befindet sich, aus robustem Gebirgsloden, eine zweite Lage Stoff.

Der Schritt, ein besonders beanspruchter Bereich, wurde mit EtaProof verstärkt. EtaProof ist ein spezielles Baumwollgewebe, das atmungsaktiv, schnell trocknend, stark wasserabweisend, unelastisch und winddicht ist.

Innen, am Oberschenkel, besitzt die Lodenhose noch ein Innenfutter aus Baumwolle, das den Tragekomfort steigert erheblich.

An den Oberschenkeln sitzen zwei aufgesetzte Seitentaschen, die mit Knöpfen verschlossen werden. Die Kappen der Taschen besitzen innen ebenfalls ein Futter und die Knopflöcher wurden sauber vernäht.

Eine der Seitentaschen besitzt als Besonderheit eine Innentasche, die zur Unterbringung von z.B. Smartphones gedacht ist. Die obligatorische Messertasche fehlt natürlich nicht, sie befindet sich über der rechten Beintasche und ist ca. 18 cm tief.

Die Kniepartien werden zusätzlich mit Gletscherloden verstärkt – ungemein praktisch, wenn man sich auf feuchten Boden niederknien muss.

Fazit

Dass der Loden großartige Eigenschaften wie strapzierfähig, warm, natürlich, wind- und wetterfest, … besitzt wurde in diesem Blog bereits sehr oft erwähnt – Loden ist eben der Funktionsstoff aus 100 % Naturfaser.

Die Lodenhose Hias gefällt uns sehr gut und lässt sich wegen dem feinen Loden richtig angenehm tragen. Das Baumwollfutter, das innen bis zu den Knien reicht, steigert zusätzlich den Tragekomfort.

Durch ihre zusätzlichen Verstärkungen im Schritt, Gesäß und Knie, ist sie  sehr widerstandsfähig. Diese Verstärkungen aus Gletscherloden peppen das Design zusätzlich auf.

Die Verarbeitung der Hose zeugt von sehr hoher Qualität, was sich in den Nähten widerspiegelt. Einziger Kritikpunkt ist der Bund auf der Rückseite … mit etwas mehr Höhe, würde dieser die Nieren mehr schützen.

Die Lodenhose Hias wird komplett in der Steiermark (Österreich) produziert – also vom Ausgangsmaterial, Loden von der Lodenwalke Ramsau, bis zur fertigen Hose ist alles Made in Austria. Das heißt, die Hose wird fair und sozial gerecht hergestellt! Sie ist erhältlich in den Größen 44-60 (Herren) bzw. 34-46/48 (Damen) und kostet 289,- Euro.

Für diese Jagdhose, aus feinem Loden, vergeben wir 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zu Jagaloden: www.jagaloden.com/
Link zur Lodenwalke Ramsau: www.jagaloden.com/
Link zum Online-Shop der Fa. Siegert: www.siegert.at/

Fernglas-Test: Steiner Ranger Xtreme 8×42

Bei den Ferngläsern gibt es ein Preissegment das sehr hat umkämpft ist. Es ist die Preisklasse unter den hochpreisigen Ferngläsern. Und da gibt es so einige Marken die Produkte anbieten. Wir haben uns ein Glas aus dem Hause Steiner genauer angesehen.

Steiner Optik

Steiner Optik, mit Sitz in Bayreuth (Bayern) produziert seit über 60 Jahren Ferngläser und ist bekannt für Armee-, Marine- und Outdoor-Ferngläser. Aber auch für den jagdlichen Bereich werden Ferngläser produziert. Vor allem brachte Steiner, in den letzten Jahren mit dem 8×56 Nighthunter, viel Bewegung in den Markt hinein, was auch viele überaus positive Testberichte belegen. Aus diesem Grund wollten wir ein 8×42 Glas von Steiner testen.

Steiner Ranger Xtreme 8×42

Für die Jagd verwenden wir ausschließlich Ferngläser mit 8-facher Vergrößerung. Deshalb haben wir uns für das Ranger Xtreme 8×42 entschieden.

Lieferumfang
  • Steiner Ranger Xtreme 8×42
  • Tasche (inkl. Tragegurt)
  • Regenschutzdeckel
  • Objektivschutzklappen
  • ClickLoc Neoprentragegurt
  • Bedienungsanleitung
  • Putztuch
Spezifikationen
  • Vergrößerung: 8-fach
  • Objektivdurchmesser: 42 mm
  • Gewicht: 780 g
  • Abmessungen: 125 x 147 x 63 mm (B/H/T)
  • Lichtstärke: 27,60
  • Dämmerungszahl: 18,3
  • Sehfeld auf 1000 m: 125 m
  • Nahfokusbereich: 1,90 m
  • Wasserdicht: bis 3 m
  • Stickstofffüllung: Ja
  • Garantie: 10 Jahre

In der Praxis

Genug von den technischen Daten – nun wollen wir sehen, was das Fernglas in der Praxis taugt.

Transportiert wird das 8×42 in einer großzügigen Tasche. Verschlossen wird die Tasche mittels Reißverschluss – dieser ist deutlich leiser als ein Klettverschluss. Einzige Anregung zur Tasche: ein kleines Fach für z.B. das mitgelieferte Reinigungstuch wäre vorteilhaft.

Das 780 g schwere Fernglas lässt sich, mit dem Neopren-Tragegurt, angenehm tragen. Der Neopren-Polster ist mit einer Länge von ca. 36 cm und einer Breite von ca. 4 cm, für ein Glas in dieser Preisklasse, sehr großzügig bemessen.

Ein weiteres Highlight des Tragegurts ist das ClickLoc-System, mit einem Handgriff kann man den Gurt schnell und vor allem lautlos vom Fernglas lösen. Das ist speziell beim Ansitz von Vorteil, wenn man das Glas gerne auf der Bank ablegt – da bleibt das Fernglas beim Anheben nirgends hängen.

Das Xtreme 8×42 verfügt über eine NBR Longlife Gummiarmierung. Sie schützt nicht nur das Fernglas vor Öl oder Säure, sondern bleibt auch bei Nässe oder Kälte griffig und rutschfest. Sie hat allerdings den Nachteil, dass auch Schmutz und Staub leichter haften bleibt. Auf der Unterseite befinden sich Daumenmulden, die zusätzlich den Komfort steigern.

Die beiden Okulare besitzen Augenmuschelklappen aus hautfreundlichem Silikon. Die Klappen schützen vor störendem Seitenlicht. Brillenträger können diese lautlos umklappen – durch einen Dreh lassen sich die Augenmuscheln verstellen. Die beiden Objektive werden ebenfalls durch abnehmbare Schutzdeckel geschützt.

Fokussiert wird das Fernglas mittels Fokusierrad am Mitteltrieb. Das Rad ist extra groß und lässt sich auch mit Handschuhen gut bedienen. Ab ca. 2 m kann scharfgestellt werden. Am linken Okular befindet sich der Dioptrienausgleich.

Ein Beschlagen der Linsen von innen ist Dank der Stickstofffüllung nicht möglich. Temperaturschwankungen beeinträchtigen somit das Fernglas nicht. Eine Stickstofffüllung sollte für Jagdferngläser Standard sein.

Nun zur Optik, Steiner bewirbt das Glas auch mit dem Titel High-Contrast-Optik. Und hier wurde nicht zu viel versprochen. Die Linsen liefern selbst bei schlechtem Licht klare, helle und vor allem kontrastreiche Bilder. Die chromatische Aberation tritt nur minimal am Bildrand auf und ist fast nicht erkennbar.

Eine chromatische Aberatrion (CA) ist eine Farbverfälschung, die sich meist als grün/violetter Farbsaum äußert.

Das Ranger Xtreme 8×42 liefert in der Mitte ein richtig scharfes und klares Bild. Allerdings ist im Randbereich eine Unschärfe erkennbar – für ein Fernglas in dieser Preisklasse ist das aber vernachlässigbar.

Die Garantie beträgt 10 Jahre, davon ausgekommen sind Schutzkappen, Augenmuscheln und weitere Verschleißteile.

Mit dem Steiner Ranger Xtreme 8×42 hält man für ca. € 500,- bis 600,- ein robustes aber dennoch ausgewogenes Fernglas in der Hand und die hervorragend optische Leistung überrascht in diesem Preissegment. Wir vergeben für dieses Fernglas 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zum Hersteller: Steiner Ranger Xtreme 8×42

Test: Wildkamera SecaCam Raptor

SecaCam führt schon seit längerem die Hitliste auf Amazon mit der Wildkamera Wild-Vision an. Die Wildkamera Raptor ist der designierte Nachfolger der Wild-Vision. Was an der Raptor neu bzw. verbessert wurde, möchten wir gerne vorstellen.

Geliefert wurde die Kamera, sehr gut verpackt, direkt vom Hersteller.

Lieferumfang

  • Wildkamera SecaCam Raptor
  • bereits eingelegte 8 GB SD-Karte
  • 8 eingelegte AA Varta-Batterien
  • Montagegurt
  • USB-Kabel
  • Video-Kabel
  • deutsche Bedienungsanleitung
  • deutsche Schnellanleitung

Technische Daten

  • Bildgröße: 5.0 Megapixel , 8.0 Megapixel (interpoliert), 12.0 Megapixel (interpoliert)
  • Videogröße: FULL HD 1920 x 1080 (inkl. Ton)
  • Infrarotsensor: PIR Sensor, einstellbare (Empfindlichkeit: niedrig, mittel, hoch)
  • Sensorreichweite: ca. 15 m
  • Reaktionszeit: ca. 0,4 Sekunden
  • LEDs: 56 no-glow-LEDs (940 nm = unsichtbar)
  • 2″ Farb-Display
  • Speicherkarte: SD oder SDHC bis zu 32 GB
  • Kamera kann mit einem Code gesperrt werden
  • Stromversorgung: extern, oder über 8 AA Batterien / Akkus
  • Abmessungen: ca. 13,1 (H) x 9,8 (B) x 7,7 (T) cm
  • Wetterfest: Schutzklasse IP 54

Was bedeutet Schutzklasse IP54?
1. Ziffer – 5: Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
2. Ziffer – 4: Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

Ausgepackt – der erste Eindruck


Ganz erstaunt waren wir, dass die SD-Karte und die 8 AA Batterien bereits eingelegt waren. Sogar Datum und Uhrzeit waren bereits vorkonfiguriert – SUPER SERVICE!

Die Kamera besteht aus 2 Teilen, der Kamera (inkl. an der Rückseite angebrachte Bedieneinheit) und der Trägerplatte. Beide Teile fassen je 4 Stück AA Batterien / Akkus. Für den Betrieb müssen beide Einheiten mit Batterien / Akkus bestückt sein.

Der Befestigungsgurt ist zu unserer Freude relativ lange: 180 cm inkl. Klemme! Ein Montieren an größeren Bäumen sollte kein Problem mehr sein. Die Klemme lässt sich einfach bedienen und der Gurt lässt sich auch dann lösen, wenn der Gurt voller Schnee und vereist ist. Bisher das komfortabelste Befestigungssystem, dass wir in unseren Händen hielten.

Nach dem Anbringen der Trägerplatte, muss nur noch die Kamera aktiviert und das Bedienteil aufgesetzt werden.

In der Praxis

Das Aktivieren der Kamera geschieht mittels Schiebeschalter. Dazu muss der 1. Schiebeschalter nach oben geschoben werden. Der 3. Schiebeschalter bestimmt ob alle 56 oder nur 25 LEDs aktiviert werden. Die andern zwei Schalter sind ohne Funktion.

Die Videofunktion kann über das Menü aktiviert werden

Um ins Menü zu gelangen reicht es nicht die Taste (M) zu drücken, vorher muss die Taste (OK) gedrückt werden – über (OK) wird der Bildschirm gestartet. Das könnte aus unserer Sicht etwas eleganter sein.

Das Menü ist klar und verständlich aufgebaut und das Display ist hell und gut lesbar.

Zu erwähnen ist, dass diese Fotofalle 3 Modi besitzt:

  • Foto
  • Film
  • Foto + Film

Speziell Foto + Film ist ein tolles Feature, hier werden zuerst die Bilder und anschließend das Video erstellt.

Generell was IR-Kameras betrifft, konnten wir bisher noch keine guten Erfahrungen sammeln. Bei vielen anderen Wildkameras sind die Bilder im Hintergrund zu dunkel und der Vordergrund überbelichtet und deshalb sind wir schon sehr gespannt, welche Ergebnisse die Raptor mit ihrem Blackflash liefern wird.

Was ist ein Blackflash?
Er besteht aus Infrarot-LEDs mit einer Wellenlänge von 940 nm. Dies hat den Vorteil, dass das Leuchten der LEDs für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Die Kamera wird dadurch nicht so schnell entdeckt. Hat aber den Nachteil, dass für die Ausleuchtung mehr LEDs benötigt werden.

Sind die Nachtbilder hell genug, reicht die Blitzreichweite und ist die Verschlusszeit optimal? Wie reagiert die Kamera auf Rehwild oder erfasst die Kamera flinkes Raubwild? Unsere Testbilder werden diese Fragen beantworten.

Was uns bei den Testbildern aufgefallen ist, dass es sehr wenig Ausschuss gab. Die meisten der erstellten Bildern waren scharf und das anwechselnde Wild wurde vollständig erfasst. Das spricht für eine schnelle Reaktions- und Auslösezeit.

Der Blackflash mit seinen 56 LEDs leuchtet das Bild sehr gut aus und hat auch eine ordentliche Reichweite.

Selbst bei Schneefall gibt es noch gute Bilder. Die ersten Bilder haben uns wirklich positiv überrascht.

Auch Bewegungen die weiter entfernt sind und sich nicht im Zentrum befinden werden wahrgenommen.

Der Marder, der immer in Bewegung ist, stellt für viele Wildkameras ein Problem dar – selten gibt es hier scharfe Bilder. Aber durch die schnelle Auslösung der Raptor gibt es auch hier weniger Ausschuss – wir sind sehr zufrieden.

Ein weiteres großes Feature der Kamera ist die Foto+Video Funktion. Nach einer vordefinierten Zahl von Fotos, wird ein Video (in Full-HD mit Ton) erstellt.

Fazit

Die Bilder und vor allem die Videos der Raptor haben eine sehr gute Qualität. Speziell die IR-Aufnahmen sind überraschend gut. Was zusätzlich für diese Kamera spricht ist die schnelle Auslösezeit (< 0,5 Sekunden), d.h. die Aufnahmen werden schärfer und man hat dadurch weniger Ausschuss bei den Bildern.

Die Wildkamera Raptor bekommt man im Premium Pack für knapp unter EUR 150,- (Stand Jänner 2017). Im Premium Pack sind die Batterien und die Speicherkarte enthalten. Das Beste ist, dass hier die Kamera schon vorkonfiguriert und betriebsbereit ist.

Wir vergeben für die Wildkamera Raptor (Premium Pack) 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zur Kamera: Amazon
Link zu SecaCam: www.secacam.de

 

Mündungsschoner von Grimm-Waldhunde

Mündungsschoner sind beinahe unverzichtbar. Sie schützen die Laufmündung vor Regen und Verunreinigungen.

Aber speziell bei der Nachsuche erweist sich der Mündungsschoner sehr oft als Verschleißteil – er geht unauffindbar verloren.

Abhilfe schafft hier eine Spezialanfertigung von Grimm-Waldhunde. An dem Softshell-Mündungsschoner wurde eine längere Kordel angebracht, an deren Ende ein kleiner Karabiner montiert wurde. Dieser Karabiner wird einmal um den Gewehrriemen gewickelt und anschließend an der Kordel eingehängt.

Sollte der Mündungsschoner ungewollt die Laufmündung verlassen, so baumelt dieser noch am Gewehrriemen und geht nicht verloren.

Gefertigt wurde diese Sonderanfertigung, in feinster Handarbeit, von Grimm-Waldhunde. Dieser Mündungsschoner ist im Online-Shop nicht zu finden – am besten kurz vorher Grimm-Waldhunde kontaktieren.

Link: Grimm-Waldhunde

Test: Meindl Garmisch Pro GTX – der Jagdstiefel für den Winter

Die Temperaturen sind bereits unter 0° C und Schnee liegt schon im Revier. Die Zeit der Winterstiefel ist nun angebrochen. Aus diesem Grund wurde der Jagd- bzw. Winterstiefel Garmisch Pro GTX von Meindl getestet.

Technische Daten

  • Obermaterial: Nubukleder gewachst
  • Futter: GORE-TEX® Insulated Comfort Footwear / durchgehend 12 mm echtes  Lammfell
  • Fußbett: ebenfalls 12 mm echtes Lammfell
  • Sohle: Ultra Grip
  • Schafthöhe: ca. 27 cm
  • Gewicht pro Stiefel: 850 Gramm

Wegen der 12 mm Lammfelleinlage, sollte der Stiefel um 1-2 Größen größer gekauft werden. Bestellt wurde der Stiefel bei Frankonia – ein Umtausch auf die nächste Größe verlief problemlos. Dass die Hotline höflich und zuvorkommend war, sollte nicht unerwähnt bleiben.

In der Praxis

Vorab muss wohl gesagt werden, dass der Meindl Garmisch Pro GTX kein Hochgebirgsstiefel ist. Dieser Stiefel wurde auch nicht in die typischen Meindl Anwendungsbereiche A–D eingeteilt. Er fällt in die Kategorie Winterstiefel.

Das erste Tragen eines neuen Stiefels ist in jeglicher Hinsicht spannend. Bleibt der Stiefel trocken, wie ist der Grip im Schnee, wo drückt und scheuert der Jagdstiefel und hält er auch wirklich warm?

Testszenario 1
  • Wetter: bewölkt, ca. -3 °C Außentemperatur
  • 3 km Pirschen – Schneehöhe 30 – 40 cm
  • 1,5 h Ansitz

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Das Pirschen mit dem neuen Jagdstiefeln erwies sich als sehr angenehm. Nach ca. 100 m mussten die Schnürsenkel nachgezogen werden, aber das ist ja nicht unüblich. Stapfen oder leise pirschen ist kein Problem und es knarrt und quietscht nichts beim Garmisch Pro GTX.

Kommt man abseits des Weges, dann kann man sich auf den Stiefel wirklich verlassen. Mit dem weichem Profil lassen sich steile Wegabschnitte sehr gut überwinden – der Stiefel hält sehr gut im Schnee und man kommt nicht so schnell ins Rutschen.

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Beim 1,5 h Ansitz gab es natürlich kein Problem – mit den Jagdhund Wintersocken blieben die Füße angenehm warm und trocken.

Testszenario 2
  • Wetter: wolkenlos, ca. -5 °C Außentemperatur
  • 3 h Ansitz

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Dieses Mal zusätzlich mit Meindl Jagdsocken ausgerüstet. Bei ca. -5 °C und nach 3 fast bewegungslosen Stunden, blieb es in den Stiefeln immer noch angenehm warm. Das Lammfell spielt hier seine Stärken aus.

Testszenario 3
  • Wetter: wolkenlos, ca. 0 °C Außentemperatur
  • 2-3 h Winterwanderung

Nicht nur zum Jagen eignet sich der Meindl Garmisch Pro GTX, sondern auch für gemütliche Winterwanderungen. Die recht flexible Sohle sorgt auch auf Asphalt und Forstwegen für ein angenehmes Gehgefühl. Übrigens, man kann mit den Stiefel relativ bequem ein Auto fahren.

Fazit

Kommen wir zum Fazit. Der Meindl Garmisch Pro GTX, ist wie oben bereits erwähnt, kein Hochgebirgsstiefel – aber zum Pirschen im Bergrevier sehr wohl geeignet. Die GORE-TEX® Membran macht den Stiefel wasserdicht und atmungsaktiv. Die 12 mm Lammfell wärmen ungemein und sorgen für ein großes Wohlbehagen, lediglich die Sohle könnte vielleicht noch etwas stärker sein. Durch die Galoschenkonstruktion wirken die Stiefel sehr robust, sind aber trotzdem sehr schmal gehalten und tragen nicht so extrem auf.

Das echte Lammfell fühlt sich auch nach mehrmaligen tragen noch sehr angenehm an und wärmt hervorragend. Diesen Stiefel möchten wir im Winter nicht mehr missen.

Die Jagd- bzw. Winterstiefel Garmisch Pro GTX von Meindl sind in den Größen 39-47 bei Frankonia erhältlich und kosten € 269,95 (Stand Dezember 2016).

Für den Meindl Garmisch Pro GTX vergeben wir 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zu Meindl
Link zu Frankonia

Test: Wildkamera Cuddeback Color C

Der amerikanische Hersteller Cuddeback ist bei uns nicht ganz so verbreitet, aber doch für seine hochqualitativen Wildkameras mit Weißlichtblitz bekannt.
Das aktuellste Modell ist die Cuddeback Color C die auch seit kurzem Cuddeback X‑Change™ Color heißt und in Europa derzeit vergriffen. Das besondere an der C-Serie ist, dass man die Beleuchtungsmodule tauschen kann. Folgende Module stehen optional zur Verfügung:

  • Weißlichtblitz (bis zu 15 m Reichweite)
  • IR-Blitz (bis zu 30 m Reichweite)
  • Black-Flash … unsichtbarer Blitz (bis zu 15 m Reichweite)

Wir haben die Wildkamera Cuddeback Color C (mit Weißlichtblitz) in den vereinigten Staaten bestellt und nach ca. 2 Wochen geliefert bekommen.

Features

  • 15m Blitzreichweite
  • Auslösezeit ca. 0,25 Sekunden
  • minimaler Auslöseabstand Tag: 1-2 Sekunden
  • minimaler Auslöseabstand Nacht: ca. 20 Sekunden, da sich der Kondensator für den Blitz aufladen muss
  • wird mit 8 AA Batterien betrieben, soll für über 10.000 Auslösungen reichen
  • Auflösung: 5 oder 20 Megapixel
  • Zeitstempel: Datum, Uhrzeit, Mondphase und Kamera ID werden angedruckt
  • 2 Zonen, für die Auslösung, einstellbar
  • Zeitraffer: 10 Sekunden bis 24 Stunden
  • Einstellbarer Abstand zw. den Auslösungen: 1 Sekunde bis 60 Minuten
  • Burstmode mit bis zu 5 Bilder möglich (nur am Tag)
  • Tag- und Nachtmodus können separat konfiguriert werden
  • Videodauer: 10, 20 und 30 Sekunden im 16:9 Format

In der Praxis

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Sie ist zwar gut abgedichtet, aber wir decken die Kamera immer etwas ab.

Im Vergleich zu den ersten Cuddeback Kameras mit Weißlichtblitz, ist das Menü sehr umfangreich. Es gibt hier 2 Modi zum Einstellen: standard (EZ-Mode) oder fortgeschritten (advanced).

Im Advanced-Mode kann man z.B. für Tag und Nacht unterschiedliche Einstellungen treffen (Video am Tag – Fotos in der Nacht). Für unsere Tests verwendeten wir den Standard-Modus – dieser ist für uns ausreichend.

Die Cuddeback Color C ist auch relativ robust und überlebte auch einen Angriff vom Weidevieh.

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Nachdem die Kühe die Salzlecke verließen, befand sich die Kamera, samt Pfahl, auf dem Grund des Bodens – das letzte Bild vor dem Fall war noch ein Hüftsteak in der Decke 😉

Weitere Beispielbilder

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Nahaufnahmen sind auch kein Problem, was dieser Bildausschnitt beweist.

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auch bei schlechtem Licht, liefert die Kamera ohne Blitz gute Bilder

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die Blitzstärke kann u.a. im Menü reguliert werden.

Fazit

Die Cuddeback Color C ist sehr kompakt und auch für nicht-technikaffine Benutzer sehr gut verwendbar. Die Tageslichtbilder sind hervorragend. Wir kennen keine Fotofalle die bei den Nachtbildern eine bessere Qualität liefert – das ist der Vorteil vom Weißlichtblitz.

Ebenfalls ein großes Plus ist, dass hier AA Batterien (8 Stück) verwendet werden können. Zudem gibt es bei den Bildern sehr wenig Ausschuss, da die Kamera sehr schnell auslöst und kurze Verschlusszeiten aufweisen kann. Bei dieser Kamera können auch die optional erhältlichen Beleuchtungsmodule getauscht werden – uns wurde auch ein Black-Flash mit geliefert – dazu wird ein eigenes Review geben.

Für die Cuddeback Color C vergeben wir 5 von 5 Krickerl.
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Test: Carinthia ILG Jacket

Dieses Mal wollen wir die neue Carinthia ILG Jacket vorstellen. Es handelt sich dabei um eine sehr leichte Ganzjahresjacke, die bei tieferen Temperaturen auch als Unterziehjacke verwendet werden kann. ILG bedeutet “Insulated Loden Garment”.

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Technische Daten

  • Außenstoff: 75 % Schurwolle, 25 % Polyamid, Strichloden
  • Innenstoff: 100% Polyamid
  • Isolation: G-LOFT® Si 40g/m2, 100% Polyester
  • Farbe: oliv
  • Gewicht: 840 Gramm (Größe M)

Die Jacke

Geliefert wurde die Carinthia ILG Jacket in einer eigenen, mit Klett verschließbaren, Tragtasche.

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Zusätzlich ist noch ein eigener Packsack mit Kompressionsriemen im Lieferumfang enthalten. So kann die Jacke auf ein geringes Packmaß komprimiert werden und die Füllung wird dadurch nicht beschädigt.

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Die Außenhülle besteht aus imprägnierten österreichischen Loden.

Loden ist ein widerstandsfähiger Wollstoff – genauer gesagt ein Funktionsgewebe aus 100 % Naturfaser, das auch im nassen Zustand wärmt.

Für eine gute Isolation sorgt die G-LOFT® Si Füllung (40g/m2) – ebenfalls Made in Austria.

Beim G-LOFT® Si handelt es sich um eine spiralförmige, hohle und atmungsaktive Kunstfaser. Durch die Spiralform kann die Hohlfaser komprimiert werden und baut sich danach wieder schnell auf. Sie nimmt keine Feuchtigkeit auf und isoliert ebenfalls bei Nässe. Zudem ist G-LOFT® Si pflegeleicht.

Vernäht wurde die Jacke in der EU, das heißt sie wurde fair und sozialgerecht hergestellt! Alle Nähte wurden sehr sauber verarbeitet!

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Die Carinthia ILG Jacket besitzt 5 Außentaschen, eine davon ist eine kleine am Unterarm angebrachte Tasche. Alle Taschen sind per Zipper verschließbar. Vernäht wurden hier hochwertige Reißverschlüsse der Marke YKK. Was uns da besonders gut gefällt sind die Zipper-Garagen aus Loden. Da scheuert und scheppert nichts! Zusätzlich besitzt jeder Reißverschluss eine lange Zughilfe.

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Die Schulterpartie und Teile des Oberarmes werden durch ein zusätzliches strapazierfähiges Material verstärkt.

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Der Innenkragen ist mit Thermovlies gefüttert – bei hochgeschlossener Jacke sehr angenehm – wärmt und scheuert nicht am Kinn. Unten kann die Weite der Jacke mit einer nach oben stehenden Kordel reguliert werden – da hängt kein Band herunter und ein Hängenbleiben ist ausgeschlossen.

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Die Jacke ist relativ lange geschnitten, so bleibt beim Ansitzen der Rücken im unteren Bereich gut bedeckt. Die Ärmel sind vorgeformt, was den Komfort nochmal erhöht. Zusätzlich besitzen die Ärmel einen angenehmen Bund vor dem Handgelenk.

Fazit

Mit der Carinthia ILG Jacket hat Carinthia ein richtig tolles Produkt für Jäger und Naturbegeisterte auf den Markt gebracht. Die Jacke ist sehr modern geschnitten und man braucht sich mit dieser Lodenjacke nicht verstecken.

Durch die G-LOFT® Füllung wärmt diese Jacke hervorragend. Selbst bei windigen 10 °C lässt es sich mit einem T-Shirt und der Carinthia ILG Jacket beim längeren Ansitzen gut aushalten. Durch die leichte Bauweise kann diese Jacke im Winter auch unter dickeren Jacken getragen werden.

Der Außenstoff ist sehr geräuscharm, das ist eben einer der vielen Vorteile von Loden. Das Innenfutter aus Kunstfaser ist leider nicht nicht so geräuscharm wie Loden, sondern raschelt in Bewegung etwas – hier gibt es aus unserer Sicht noch etwas Verbesserungspotential. Aber das war auch schon der einzige Kritikpunkt.

Erhältlich, in den Größen S-XXL, ist die ILG Jacket im Online-Shop von Carinthia und kostet € 279,90.

Für die Carinthia ILG Jacket von Carinthia vergeben wir 5 von 5 Krickerl.
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