Wildkamera bei Hofer (Aldi)

Wer noch Glück hat erwischt noch bei Hofer (Aldi) die Tevion Wildkamera und diese ähnelt der Dörr BolyGuard sehr! Die Beschreibung der Tevion Fotofalle gefällt mir viel besser als die was bei der BolyGuard mitgeliefert wird.

Diese Wildkamera ist mit EUR 139,- ein wahres Schnäppchen und man muss schnell zuschlagen, denn die Regale werde langsam leer!

 

Technische Daten:

  • Infrarot-Sensor erfasst Bewegungen und löstdie Kamera extrem schnell aus
  • Fotos mit bis zu 5 Megapixel oder Videoclips mit max. 640 x 480 Pixel
  • automatisch zuschaltender Infrarot-Blitz (unsichtbar) für perfekte Nachtaufnahmen
  • 1 – 3 Fotos pro Bewegung oder 5 – 60 Sek. Videoaufnahme (einstellbar)
  • erfasst Bewegungen bis max. 20 m Entfernung (Sensorempfindlichkeit einstellbar)
  • Wiedergabemöglichkeit der Bilder auch auf dem LCD-Farbmonitor der externen Bedieneinheit
  • macht bei Tag Farbaufnahmen und bei Nacht S/W-Bilder/-Videoclips
  • extrem geringer Stromverbrauch im Standby-Betrieb
  • inkl. Befestigungsgurt, 8 x AA-Batterien, 2 GB SD-Karte, USB- und AV-Kabel und externe Programmiereinheit mit LCD-Monitor
  • Maße: ca. 14 x 9 x 5 cm (H x B x T)

Swarovski – Digiscoper of the Year 2010

Kürzlich wurde der Swarovski Digiscoper of the Year 2010 gekürt.

Doch was ist Digiscoping?
Beim Digiscoping wird durch das Okular eines Spektives bzw. Teleskop fotografiert. Das Motiv wird auf der Kamera digital gespeichert und kann anschließend am Computer betrachtet und gegebenenfalls bearbeitet werden.

Swarovski, als Teleskop-Hersteller, richtet schon seit Jahren einen Digiscop Wettbewerb aus: DOY – Digiscoper of the Year. Die Ergebnisse von 2010 können über den unten angeführten Link bestaunt werden.

Link: Digiscoper of the Year 2010
Link: Swarovski Optik

Fototasche: Lowepro Toploader Pro 75 AW

Ich habe nun die richtige Fototasche für die Jagd (und auch zum Wandern) gefunden – Toploader Pro 75 AW von Lowepro.

Wer kennt das nicht, man will zusätzlich zur Jagdausrüstung die Fotoausrüstung mitnehmen. Der Rucksack ist ohnehin, speziell im Winter, schon sehr aufgebläht und dann soll man auch noch die Fotoausrüstung unterbringen, für die man eigentlich einen eigenen Fotorucksack hat. Und speziell ich will immer mein Telezoom-Objektiv (Sigma 120-400mm f/4,5-5,6 DG OS APO HSM) mit dabei haben. Für dieses Objektiv packte ich, mit der mitgelieferten Tasche/Köcher und der Kamera (Canon EOS 7D) inkl. eigener Tasche und Normalzoom-Objektiv in den Jagdrucksack – wieder gute 5 kg mehr. Hier konnte ich die Fotoausrüstung relativ geschützt transportieren. Zum Gewicht kommt noch hinzu, dass man vor dem Fotografieren den Rucksack ablegen und die Ausrüstung zusammensetzen muss – ein erheblicher Zeitverlust!

Ein bloßes Außentragen der Kamera kommt für mich nicht in Frage, denn im unwegsamen Gelände kann die Ausrüstung schnell mal zu Schaden kommen. Mit der Umhängetasche Toploader Pro 75 AW von Lowepro habe ich eine geeignete Fototasche gefunden, wo auch mein Telezoom inkl. Kamera platz finden.

Hier die Eckdaten dieser Fototasche:

  • Innenmaße: 17 × 17 × 29 cm (BxTxH)
  • Außenmaße: 20,3 × 20,3 × 32,5 cm (BxTxH)
  • Gewicht: 0,8 kg
  • Regenschutz
  • Reißverschluss mit großen Ösen (lässt sich auch schnell mit Handschuhen bedienen)
  • 3-Punkt-Tragesystem mit Stabilisierungsgurt
  • kleines Zubehörfach auf dem Taschendeckel
  • anpassbare Inneneinteilung
  • erweiterbar mit optionalen Außentaschen (für z.B. kleinere Objektive)

Diese Fototasche konnte ich am Wochenende bereits Testen. Hinten der Rucksack, links die Langwaffe und rechts die Fototasche. Nun ist das Gewicht relativ gut verlagert und ich komme nun schnell und unkompliziert zur Kamera mit bereits montiertem Telezoom-Objektiv.

Link zum Hersteller

Adventszeit

Novembernebel

Typisch für den November: Nebel im Tal, der sich nur schwer löst.
Und da zieht es mich besonders ins Jagdrevier hoch.

Nebelstimmung im Tal

Sonnenaufgang im Revier

Ein schöner Moment beim Morgenansitz. Die Dämmerung zieht sich langsam zurück. Der Himmel wird richtig orange/rot und die ersten Sonnenstrahlen zieren die Bäume im Revier.

Für mich ein besonderer Anblick und ein richtig wärmendes Gefühl kommt hier auf, wenn man bedenkt, dass die morgendlichen Temperaturen in den letzten Tagen, ja schon fast Wochen, unter 10°C waren. Vielleicht muss man auch noch erwähnen, dass wir erst kürzlich den 100. Regentag gezählt haben.

ISO 400 - 120mm - f/14 - 1/400sec

Jagdfotos: das richtige Objektiv

Zu lange gibt’s nicht :) … zumindest trifft das bei der Brennweitenwahl zu.
Während viele Wanderer auf ein (Ultra-)Weitwinkel-Objektiv schwören, ist das für die Jagdfotografie nicht gerade dienlich, denn wir wollen das Wild sehr formatfüllend auf das Bild bekommen.

Grundsätzlich gilt je länger die Brennweite ist, desto weiter kann man vom Motiv (Wild) entfernt sein. Unter 200/300mm braucht man nicht anfangen, ideal wären 400mm und aufwärts. Je länger/größer die Brennweite ist, umso teurer wird das Objektiv.

Natürlich gibt es Superzoom Kompaktkameras, mit einer Brennweite bis zu fast 600mm. Diese sind sehr leicht, dementsprechend auch klein und im Vergleich zur digitalen Spiegelreflexkamera kostengünstig.
Diese Kompaktkameras haben einen erheblichen Nachteil. Bei schlechtem Licht lässt die Bildqualität sehr schnell nach, da das angebrachte Objektiv nicht gerade lichtstark ist und der eingebaute Sensor meist zu klein ist.

Wer vor Sonnenaufgang das Wild fotografieren möchte, der wird wahrscheinlich nur mit einer Spiegelreflex Kamera, die mit hohen ISO-Bereichen gut umgehen kann, glücklich.

Feldhase im Bergrevier

Brennweite 400mm - ISO 1600 - kurz vor 7 Uhr - bewölkt

Bei diesem Bild (Feldhase) hätte man mit einer Kompaktkamera sicher seine Probleme, da die meisten Superzoom Kompaktkameras bei ISO 1600 keine brauchbaren Bilder liefern. Gerade im Revier wo man beim Morgen- oder Abendansitz Jagdfotos machen will, ist eine digitale Spiegelreflexkamera unumgänglich.

Nun zu den Objektiven. Hier muss zwischen Festbrennweite und Telezoom unterschieden werden.

Festbrennweiten sind von der Bildqualität besser und sind sehr lichtstark. Ein Nachteil ist, dass man sehr unflexibel ist und dass Festbrennweiten auch (zumeist) teurer als Telezooms sind.

Ein Telezoom-Objektiv ist die Alternative zur Festbrennweite. Kostengünstiger und flexibler. Tja, es gibt da schon ordentliche Telezooms z.B. 28-300mm von Canon oder das 50-500mm Objektiv von Sigma. Über die Qualität dieser Objektive möchte ich mich nicht äußern, da ich diese Objektive noch nicht getestet habe.

Ich habe mich zum Beispiel für das Sigma 120-400mm f/4,5-5,6 DG OS APO HSM entschieden. 400mm ist schon eine ansprechende Brennweite für Jagdfotos und besitzt auch einen optischen Bildstabilisator, der bei schlechtem Licht die eine oder andere Blende gut macht – lt. Hersteller sogar 4 Belichtungsstufen. Auch der Autofokus (HSM) arbeitet präzise, schnell und geräuscharm.

Im Prinzip ist die Objektivwahl eine philosophische Frage, die jeder für sich entscheiden muss.

Autofokus-Problem mit Sigma Telezooms

Da einige Jäger auch als Naturfotografen unterwegs sind könnten sie auf folgendes Problem stoßen, dass aktuelle Sigma Telezoom Objektive mit einem Scharfstell- bzw. Autofokus-Problem behaftet sind.

Betroffen sind folgende Objektive:

  • APO 50-500mm F4.5-6.3 DG OS HSM
    Seriennummernbereich: zwischen 10633051 und 10972000
  • APO 120-400mm F4.5-5.6 DG OS HSM
    Seriennummernbereich: zwischen 10574001 und 10972000
  • APO 150-500mm F5-6.3 DG OS HSM
    Seriennummernbereich: zwischen 10674301 und 10972000

Sigma nimmt Objektive mit den betroffenen Seriennummern gerne in Empfang, überprüft diese und behebt den Fehler kostenlos.

Auch als Österreicher würde ich Sigma Deutschland als Ansprechpartner vorschlagen, da ich dort in der Vergangenheit sehr rasch und zuvorkommend betreut worden bin.

Sigma (Deutschland) GmbH
Carl Zeiss Str.10/2
D-63322 Roedermark, Germany

Link zu Sigma-Deutschland

Link zur Sigma Pressemitteilung