Herbst im Revier

Mit „Da Summa is uma“ beginnt bei uns ein altes Volkslied. Auch im Revier hat bereits der Herbst Einzug gehalten. Der Herbst ist wohl eine der schönsten Jahreszeiten, speziell was den Farbwandel der Natur betrifft. Die Tage werden kürzer, dafür ist das Wild nicht mehr ganz so heimlich. Mal sehen, was der Herbst noch für Bilder bringt.

 

Neuschnee am Luderplatz

Endlich Neuschnee am Luderplatz.
Steinmarder (martes foina) und Rotfuchs (vulpes vulpes) aufgenommen mit der Wildkamera von TEVION.

Neues vom Luderplatz

Mäuse, Steinmarder (martes foina) und Rotfuchs  (vulpes vulpes) am Luderplatz. Aufgenommen mit der Wildkamera von TEVION.

Der Luderplatz

Rotfuchs am Luderplatz, welcher schon seit einigen Wochen regelmäßig beschickt wird. Aufgenommen mit der Wildkamera von TEVION .

Dachsrad und Dachsbart

Die Haare eines erlegten Dachses sollten als Quelle für den Hutschmuck dienen. Dachsrad und Dachsbart sollen je einen Hut schmücken.

Die Hauptarbeit beginnt beim Rupfen und Zupfen der Barthaare. Für den Dachsbart und Dachsradl werden die Haare vom Rücken benötigt. Wichtig ist, dass die gerupften Büschel in gleicher Richtung in Zeitungspapier eingeschlagen werden.

Dachshaare

Dachshaare

Die Haare müssen anschließend, in einer Zeitung eingeschlagen, gelagert werden. Sind die Haare frei von Feuchtigkeit, muss noch die Unterwolle mit einem Kamm ausgekämmt werden. Die übrig gebliebenen Haare sollten dann wieder in gleicher Richtung in einer Zeitung eingeschlagen werden und so können diese dann auch an einem Bartbinder überliefert werden.

Auf der Suche nach einem Bartbinder bin ich auf Franz Pernecker gestoßen. Auf seiner Homepage www.pernecker.at konnte ich mir einen ersten Eindruck verschaffen. Nach einem Telefonat mit dem Bad Ischler Bartbinder war dann klar, dass er der Richtige ist und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden:

Dachsrad für Kinderhut

Dachsrad für Kinderhut

Dachsbart

Dachsbart

Link zum Bartbinder Pernecker Franz: www.pernecker.at

 

Salzburg: Tollwuteinsendung 2012

Auch 2012 wird wieder um die Unterstützung der Jäger bei der Überprüfung von Tollwut gebeten, deshalb wird wieder um die Einsendung von Füchsen erbittet.
Über den Hegemeister lässt sich das gelbe Einsendeformular beziehen, dass für die Einsendung notwendig ist.

Die Einsendung an die Veterinärdirektion Salzburg erfolgt wie bisher über die Gemeinden in Hobbocks-Behältern. Die Jäger werden gebeten, die Füchse (sorgfältig in Plastiksäcken verpackt) mit Einsendeformular bei den Gemeinden abzugeben.

Von der Landesveterinärdirektion wird eine Prämie von EUR 20,- ausbezahlt

Der Luchs – Tier des Jahres 2011

Der Eurasische Luchs (Lynx lynx), bei uns nur „Luchs“ ist nach Bär und Wolf das größte bei uns heimische Raubtier.

Tier des Jahres 2011

Luchse können eine Schulterhöhe von bis zu 90 cm und ein Körpergewicht von ca. 25 kg erreichen und ist somit auch die größte europäische Katze.

Der Wald ist der bevorzugte Lebensraum der hauptsächlich nachtaktiven Einzelgänger, sie können zw. Tieflagen und Hochgebirge vorkommen und deren Reviergröße kann bis durchschnittlich 18.000 Hektar betragen.

Als Nahrungsquelle dienen Reh, Gams, auch Füchse, Hasen und andere Kleinsäugetiere (wie Mäuse) die der Luchs mit einem gezielten Drosselbiß tötet.

In den Monaten Februar und März herrscht die Ranzzeit über die Raubkatzen. Nach ca. 70 Tagen Tragzeit wirft die Luchsin 2-3 Junge von denen durchschnittlich nur 50% das erste Jahr überstehen. Sie bleiben bis zur nächsten Ranzzeit bei Ihrer Mutter.

Nach dem der Luchs im 19. Jhd. bei uns stark bejagt wurde und fast aus den heimischen Wäldern verschwunden ist wird er nun seit Jahren bei uns wieder angesiedelt bzw. wandert auch von Norden her wieder in unsere Wälder.

Der Luchs ist im Jagdgesetz und wird ganzjährig geschont!

Weidmannssprache: (Jägersprache)
Kuder – männliches Tier
Luchsin, Katze – männliches Tier
Pinsel – Haarbüschel am Ohr