Auerwild im Sommer

An diesem Morgen im August, stellte sich prasselnd ein Auerhahn auf einer Lärche ein und begann zu Nadeln. Der Auerhahn wurde nach kurzer Zeit von Kolkraben vergrämt und ritt anschließend ab.

Das Auerwild bevorzugt lichte Wälder mit reicher Beeren- und Insektenäsung und zählt zum Hochwild.

 

Rehwild im Mai

… herrlicher Anblick nach einem Regenguss.

 

Maibock

… oder sollen wir ihn besser Bock im Mai nennen, denn als Maibock wird meist ein Jahrling (Rehbock im 2. Lebensjahr), der im Mai bejagt wird, bezeichnet. Dieser Jahrling kommt nicht auf den Teller und wird geschont.

 

Test: ALPENHEAT Heizweste fire-fleece

alpenheat Als erstes möchte ich mich bei der Firma Alpenheat bedanken, die uns die Heizweste fire-fleece zum Testen zur Verfügung gestellt hat.

Gerade jetzt wo die hellen Mondnächte zur Ansitzjagd auf Fuchs locken, sinken die Temperaturen immer tiefer nach unten und Nächte mit -20°C sind da keine Seltenheit mehr. Trotz Ansitzsack und warmen Handschuhen (HEAT 3) könnte es manchmal etwas behaglicher sein. Vor allem im Bereich des Rücken vermisst man manchmal eine wärmende Quelle. Und genau diese Wärmelücke soll eine Heizweste, in diesem Fall die fire-fleece von Alpenheat, schließen.

alpenheat-fire-fleece-brusttascheDie Heizweste ist sehr leicht und überzeugt mit einem geringen Packmaß. Sie enthält außen 3 Taschen, die sich mittels Zippverschluss schließen lassen. Innen befinden sich noch 2 Einschubtaschen für z.b. Taschentücher oder sonstige Utensilien. In der Brusttasche findet auch ein SmartPhone platz. Auch wenn man einige abstehende Fäden bei den Nähten findet, muss man die sagen, dass die Weste gut bis sehr gut verarbeitet wurde.

Mit 5 Heizstufen lässt sich die fire-fleece Weste regulieren. Im Rückenteil der Weste befindet sich das kaum spürbare Heizelement aus flexiblen Bio-Thermal-Fasern.

Der Akkupack, in der auch die Regelung integriert ist, wird in der rechten Westentasche untergebracht und ist nicht wirklich störend. Er enthält auch noch eine kleine LED-Lampe. Es sei noch angemerkt, dass der Akkupack Lithium-Ionen Akkus enthält, sie kennen keinen Memory-Effekt.

Die Kapazität/Ladezustand wird in 9 Stufen angezeigt und die integrierte Ladesteuerung im Akkupack verhindert ein Überladen der des Akkus.

Heizstufe Durchschnittstemp. Heizdauer
1 40 °C ca. 7,5 Stunden
2 45 °C ca. 6 Stunden
3 50 °C ca. 4,5 Stunden
4 55 °C ca. 3,5 Stunden
5 60 °C ca. 2,5 Stunden

Erst nach mehrmaligen Aufladen erreicht der Akku seine volle Kapazität. Die Ladedauer beträgt ca. 4 Stunden.

Alpenheat-Regelung-Akkupack

Die Heizweste im Einsatz

Bei der Ansitzjagd im Winter bevorzuge ich das Zwiebelschalenprinzip, d.h. man trägt mehrere Kleidungsschichten übereinander. Und die Heizweste fire-fleece trage ich als 2. Schicht, so dass zwischen Heizweste und Haut immer ein T-Shirt vorhanden ist. Auch über der Heizweste empfiehlt sich das Tragen eines weiteren Kleidungsstückes – dann geht auch über die Rückseite weniger Wärme verloren.

Ca. 5 Minuten vor dem Ansitzen sollte das Heizelement der Weste über die Regelung aktiviert werden.

Bei ca. -8°C und Stufe 3 lässt es sich im Ansitzsack in einer offenen Kanzel aushalten und man hat da auch das Bedürfnis auf Stufe 2 zurück zu regeln. Bei der 1. Anwendung wurde die Akkulaufzeit nicht eingehalten, aber wie bei allen Akkus erreicht der Akku erst nach einigen Ladezyklen die volle Kapazität und auf das wird auch in der Bedienungsanleitung hingewiesen.

Ein weiterer Ansitz in einer offenen Kanzel, dieses Mal ohne Ansitzsack und bei ca. 0° C mit leichtem Regen – mit Stufe 3 wurde auch dieser Ansitz nicht zur Qual. Das Heizelement ist genau dort angebracht wo die Wärme benötigt wird – am Rücken!

In einer geschlossenen Kanzel, vor geöffnetem Fenster, mit Ansitzsack und ca. -3° C wurde die Heizweste fire-fleece mit Stufe 2 betrieben. Laut Tabelle sollte die Heizweste ca. 6 Stunden heizen und diese Zeit wurde beim 5. Ladezyklus schon fast erreicht. Gerade in kalten (Voll-)Mondnächten will man den Ansitz genießen und das funktioniert eben nur, wenn einen die Kälte nicht beißt!

Die Firma Alpenheat bietet den Akkupack/Regelung auch separat zum Verkauf an – dieser würde sich dann als Ersatzakku anbieten! Speziell für Längersitzer interessant.

Heizweste Alpenheat fire fleece

Pflege/Reinigung

Die Weste ist waschmaschinentauglich und mit bei 30°C waschbar. Sie darf allerdings nicht geschleudert und auch nicht gebügelt werden und soll tropfnass, am besten am Kleiderbügel, trocknen.

Fazit

Für EUR 159,95 erhält man ein sehr innovatives Produkt, das durch einfache Bedienung und rasche Wärmeabgabe überzeugt. Und man kann getrost sagen, dass der Slogan garantiert warm hier zutrifft. Bei zukünftigen Outdoor Unternehmungen in kalter Umgebung will man auf die Heizweste fire-fleece von Alpenheat nicht mehr verzichten.