Revier Impressionen – Frühling, Sommer, Herbst 2017

Änderung der Abschussrichtlinienverordnung für Rehböcke der Klasse III in Salzburg

Mit dem Landesgesetzblatt 63/2017 hat die Salzburger Landesregierung die Abschussrichtlinienverordnung für Rehböcke der Klasse III geändert:

Einjährige Böcke sowie alle Spießer und Gabler ohne Altersbegrenzung, wobei Enden ab 1,0 cm zu werten sind.

Das Landesgesetzblatt Nr. 63/2017 tritt mit 28.07.2017 in Kraft.

Gemessen wird von Innenseite der Enden. Die Übergangsregelung für Böcke die vor dem 28.07.2017 erlegt wurden, wird auf der Seite der Salzburger Jägerschaft detailliert beschrieben: LINK

Link zum Landesgesetzblatt Nr. 63/2017

Jagdimpressionen: Das war 2016 – Teil 2

Im zweiten Teil des Jahresrückblickes 2016, gibt es für die Monate Juli bis Dezember, jeweils ein Bild.

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Junger Rehbock kurz vor der Rehbrunft.

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Auch der August war sehr vom schlechtem Wetter geprägt.

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Herrlicher Altweiber-Sommer im September.

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Sehr spät im Oktober wechselte der Wald seine Farben.

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Hartnäckiger Wintereinbruch im November.

So wie das Jahr begonnen hat, so endet es auch – was die Schneelage betrifft. Eine kalte und trockene Periode bestimmt die erste Dezemberhälfte.

Jagdimpressionen: Das war 2016 – Teil 1

Das Jahr 2016 möchten wir mit je einem Bild pro Monat abschließen. Hier der erste Teil mit den Monaten Januar bis Juni.

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Anfang Januar herrschte noch Schneemangel …

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… aber ab Februar wurde das Revier mit einer schönen Schneedecke bedeckt.

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Im März musste noch kräftig Raufutter vorgelegt werden.

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Im April begann, wie jedes Jahr, die eindrucksvolle Frühjahrsbalz vom großen Hahn. Der Urhahn fasziniert mit seinem Gsatzl (Knappen, Triller, Hauptschlag, Schleifen/Wetzen) jeden Naturliebhaber.

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Schnee im Mai ist in einem Bergrevier nichts Ungewöhnliches.

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Auch im regnerischem Juni ließ sich so manches Wild gut anpirschen. Dieser junge Rehbock mit abnormer Geweihentwicklung wurde nicht erlegt.

Der zweite Teil wird dann Ende Dezember veröffentlicht.

Herbst im Revier

Mit „Da Summa is uma“ beginnt bei uns ein altes Volkslied. Auch im Revier hat bereits der Herbst Einzug gehalten. Der Herbst ist wohl eine der schönsten Jahreszeiten, speziell was den Farbwandel der Natur betrifft. Die Tage werden kürzer, dafür ist das Wild nicht mehr ganz so heimlich. Mal sehen, was der Herbst noch für Bilder bringt.

 

Buchvorstellung: Blattjagd

Heute möchte jagdnet.com das erste Fachbuch von Bertram Graf von Quadt vorstellen:
Blattjagd – Handbuch für Praktiker

blattjagd

Blattjagd – Handbuch für Praktiker – ISBN: 978-3-7888-1799-2

Diese Werk umfasst 208 Seiten, erschien im Neumann Neudamm Verlag und kostet € 19,95
Das Vorwort zu diesem Fachbuch verfasste niemand geringerer als der sehr bekannte Buchautor Konrad Esterl.

Das große Wissen über Rehwild scheint da wohl in der Familie zu liegen, denn der Großvater von Bertram Graf Quadt war Herzog Albert von Bayern, den vermutlich größten Rehwildexperten – ihm wurde auch dieses Buch gewidmet.

Unterteilt ist das Buch in 7 Kapiteln:

1. Geschichte der Blattjagd

Der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben um die Geschichte des Blattens erfolgreich darzustellen. Bereits vor 900 Jahren wurde Blatten als Handwerk bereits erwähnt und es werden auch einige der früheren Irrtümer erwähnt.

2. Drei Säulen

Mit den drei Säulen werden die drei essentiellen Fragen „Wo?“, „Wann?“ und „Wie“ sehr ausführlich beantwortet. Sehr viele Hinweis zu Standort, Wildstand, Tageszeit, … gibt es hier zu erfahren. Die Frage wie sich die Brunft bei Vollmondnächten verhält wird ebenfalls beantwortet.

3. Wildbiologische Bemerkungen zum Thema

Was hat die Setzzeit mit dem Brunftbeginn zu tun? Welche Rolle hat die Rehgeiß im Brunftbetrieb?

4. Ansprechen

Wie soll man ansprechen, wenn alles ganz schnell gehen soll? Ansprechhilfen, wie z.B. eine hilfreiche Tabelle und viele Hinweise sollen das schnelle Ansprechen vereinfachen.

5. Verhalten am Blattstand

Wer blattet bzw. wie verhält man sich, wenn man zu zweit am Blattstand ist? Einstellung vom Zielfernrohr, über das Mitnehmen von Hunden zum Blattstand und vieles mehr wird hier akribisch behandelt.

6. Ausrüstung

Kurze oder lange Büchsen, welche Bekleidung soll verwendet werden? Diverse Blatter, wie der Rottumtaler Rehblatter, der Weisskirchen Mundblatter oder der Buttolo Gummiblatter werden hier beschrieben.

7. Blatterlebnisse

Abgerundet wird das Buch mit Blattjagderlebnissen.

Unser Fazit

Wer sich mit dem Thema Blattjagd ernsthaft beschäftigen möchte oder seine Kenntnisse vertiefen bzw. erweitern will, sollte unbedingt seine Jagd-Bibliotek um dieses lehrreiche und aufregende Fachbuch erweitern. Und wer weiß, vielleicht springen die alten Böcke mit dem neu erworbenen Wissen leichter.
Wir vergeben für das druckfrische Fachbuch 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Der abnorme Rehbock

Diejenigen die nur bei Schönwetter jagen gehen, wissen natürlich nicht, dass auch bei Regen mit Anblick zu Rechnen ist!
Speziell beim Pirschen bekommt man bei Schlechtwetter so manches Wild vor die Linse, so wie diesen abnormen, aber körperlich gut veranlagten, zweijährigen Rehbock.

 

Böcke im Mai

Im Mai sind die Rehböcke recht aktiv … und bei Schlechtwetter sind sie auch am Tage oft auf den Läufen. Insbesondere nach einem kräftiges Regenguss erhöhen sich die Chancen auf einen Anblick.