Wildes Österreich – Wildbret aus Jägerhand

[aartikel]3958437893:right[/aartikel]Der Wille zur nachhaltigen Ernährung war schon lange vor Corona vorhanden. Seit einigen Jahren steigt der Trend zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln wieder – neue Wochenmärkte sind am Entstehen und werden von der Bevölkerung sehr gerne angenommen. Auf manchen Märkten wird auch hochwertiges heimisches Wildbret (Wildfleisch) von den Händlern angeboten, das wieder sehr hohen Zuspruch findet.

Will man Wildbret außerhalb der Märkte kaufen, muss man einen Jäger, der Wildbret verarbeitet und anbietet, kennen. Für alle die keinen Jäger kennen und doch gerne Wildfleisch erwerben wollen, hat der Dachverband Jagd Österreich die Plattform Wildes Österreich zur Übersicht der Wildfleischanbieter ins Leben gerufen.
Über diese Plattform können sich auch Jäger anmelden und sich listen lassen, um ihr wertvolles Wildbret zu vermarkten. Die Direktvermarktung von hochwertigem Wildbret ist ein wertvolles Gut, das jeder Jäger nützen sollte – mehr BIO geht nicht und das wird auch von vielen Teilen der Bevölkerung geschätzt!

Rehragout mit Kürbis und Nockerl

Tipp

Es gibt viele die mögen den Geschmack von Wild nicht, was aber ganz oft an der Zubereitung der Speisen liegt. Der teilweise intensive Geschmack von Rotwein und diversen Gewürzen hat so manchen in der Vergangenheit abgeschreckt.
Deshalb mein Tipp, Wild kann auch wie „normales“ Fleisch zubereitet werden – so zum Beispiel auch auf den Grill legen (Kohle, Gas oder Elektro).

etwas Öl, Salz, Pfeffer und rauf auf den Grill

einige Vorteile Wildbret

  • biologisch und nachhaltig – wächst in seinem natürlichen Lebensraum auf
  • reich an Eiweiß, Vitaminen und wertvollen Spurenelementen
  • Omega-3-Fettsäuren
  • wenig Fettanteil – daher auch viel weniger Kalorien als landwirtschaftlich gezüchtetes Fleisch
  • kein Schlachtstress
  • kein Transportstress
  • geringer ökologischer Fußabdruck (kurze Transportwege – regional)
  • frei von Medikamenten (Antibiotika/Hormonen)

Fazit

Auch wenn diese Plattform noch relativ neu ist, ist die Anzahl der Wildbret-Vermarkter schon beachtlich. Wir finden die Idee zu dieser Plattform genial und muss nur noch fest von den Landesjagdverbänden beworben werden – so bekommt auch die nicht-jagende Bevölkerung Zugang zum diesem hochwertigen Lebensmittel.

Links

Wildes Österreich: https://www.wild-oesterreich.at

Dachverband Jagd Österreich: https://www.jagd-oesterreich.at

Kettner Hauptkatalog 2020/21

Kettner Österreich, eines der ältesten europäischen Versandhäuser, hat den neuen Hauptkatalog 2020/21 veröffentlicht. Dieser ist in allen Geschäften, aber auch online verfügbar.

Link zu www.kettner.com

Jagdmesse: Die Hohe Jagd & Fischerei 2021

[aartikel]B01LZJ39G6:right[/aartikel]Vom 18. bis 21. Februar 2021 findet die Jagdmesse Die Hohe Jagd & Fischerei zum 33. Mal in Salzburg statt.

Zeitgleich dazu findet die Messe absolut allrad statt und liefert einen umfassenden Überblick über den 4×4 Markt.

Rückblick 2020:
2020 konnte die Jagdmesse mit einem Rekord von 44.070 Besuchern glänzen. 620 nationale und internationale Aussteller wohnten der Fachmesse bei.

Link zur Hohen Jagd

Adresse:
Am Messezentrum 1
5021 Salzburg

Waffenauktion: Dorotheum (Juli 2020)

[aartikel]B01M647Y22:right[/aartikel]Das Dorotheum in Wien versteigert am 11.07.2020 um 11:00 Uhr wieder Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen.

Link zum Online Katalog (Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen).

Adresse:
PALAIS DOROTHEUM
Dorotheergasse 17
A-1010 Wien

Preview: Wildkamera RM3 von Reviermanager

Vor fast 5 Jahren durften wir den Reviermanager vorstellen. Es handelt sich um ein Gesamtsystem von App und Wildkamera. Und die dazugehörige Wildkamera wurde nun erneuert und ist nun als RM3 erhältlich.

Bei der Wildkamera RM3 handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Wildkamera, denn sie sendet die Bilder in geringer Auflösung an den Reviermanager. Mittels APP oder Webbrowser können diese Bilder gesichtet, verwaltet und auch geteilt werden. Die Bilder werden jedoch in voller Auflösung auf der mitgelieferten SD-Karte gespeichert.

Doch was ist an diesem System so besonders?

  1. man braucht sich nicht um einen Mobilfunkvertrag kümmern
  2. man braucht kein Guthaben aufladen
    1. keine versteckten Kosten
    2. kein Tageslimit
  3. keine umständliche Aktivierung der SIM-Karte
  4. sehr, sehr einfach zu bedienen
  5. Bild ist unmittelbar nach der Auslösung verfügbar

Unboxing

Lieferumfang

  • Wildkamera inkl. SIM-Karte
  • 145 cm langer Befestigungsgurt
  • Antenne
  • 8 GB SD Karte
  • Mini-USB Kabel
  • Bedienungsanleitung

Technische Daten

  • Frequenz 2G: 850/900/1800/1900 MHz
  • Frequenz 3G: 900/2100 MHz
  • Datenübertragung: GPRS und UMTS
  • Bildauflösung Speicherkarte: 12 Megapixel
  • Bildauflösung Reviermanager: 1280 x 960 Pixel
  • hochauflösendes 2 Zoll Display
  • Linse: 52° Sichtfeld
  • Erfassungsbereich: 15 m
  • IR-Blitz Reichweite: 6 m oder 12 m (ist einstellbar)
  • Nachtmodus 400 Lux
  • Auslösezeit: 0,9 Sekunden
  • Auslöseintervall: 10 Minuten (Standard-Lizenz), 3 Minuten (Premium-Lizenz)
  • Bildanzahl: 1-10 Bilder (eines davon wird versendet, die übrigen werden gespeichert)
  • Abmessungen: 146 x 114 x 69 mm
  • Gewicht ohne Batterien: ca. 350 Gramm
  • Stromversorgung: 12 AA Batterien
  • Schutzart: IP 54 (staubgeschützt und Schutz gegen Spritzwasser)
  • Passwortschutz: kann aktiviert werden
  • Farbe: Camouflage
  • Mondstandsanzeige am Bild
  • Temperatursensor enthalten – Temperatur wird am Bild angedruckt

Der Reviermanager ist derzeit für folgende Länder verfügbar (Stand: Mai 2020):

  • Deutschland
  • Österreich
  • Slowenien
  • Kroatien

Die Kamera hat einen UVP von 379,- und beinhaltet eine Standard-Lizenz für 12 Monate und soll bald im gut sortierten Fachhandel erhältlich sein.

Nicht nur optisch hat sich die RM3 im Vergleich zum Vorgänger geändert, auch intern ist alles neu. Die Übertragungsrate wurde gesteigert – mittels UMTS können die Bilder nun übertragen werden, ist zwar noch kein LTE, aber dennoch schneller als mit GPRS. Durch den Intervall von 10 bzw. 3 Minuten ist eine Übertragung mittels LTE aus unserer Sicht nicht notwendig.
Die Bildqualität

Wie sich die Kamera nun in freier Natur schlägt, werden wir in den nächsten Wochen berichten. Eines können wir aber vorweg erwähnen, die Bildqualität der gesendeten Bilder hat sich deutlich gesteigert!

Link zum Reviermanager
Link zu TFK Austria

Corona Virus: Verhalten für Jägerinnen und Jäger

Den Spruch außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen vernimmt man in diesen Tagen sehr, sehr oft.

Die notwendigen Einschränkungen bedeuten für uns Jagdausübende auch neue Verhaltensregeln.

Das ist erlaubt:

  • Einzelansitz
  • Beschickung von Fütterungen in der Fütterungszeit
  • Beschickung von Salzlecken
  • Anbau von Wildackern
  • Bau und Erhaltung von Reviereinrichtungen
  • Wahrnehmung der Jagdaufsicht
  • Direktvermarktung von Wildbret

Diese Punkte sind tunlichst alleine durchzuführen – was das für die Wildbretvermarktung bedeutet muss jeder für sich entscheiden. Aber wir denken, dass die regionale Wildbretvermarktung heuer noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Füttern

Das Füttern bleibt weiterhin erlaubt.

 

Das ist NICHT erlaubt

  • gemeinsame Anfahrt zum Ansitz oder ins Revier (außer mit den Personen mit denen man zusammenlebt (Haushalt))
  • Abhalten von Gesellschaftsjagden
  • diverse Versammlungen, Stammtische …

In Gebieten wo nun der Freizeitdruck wächst, einfach selber einige Schritte zur Seite weichen, um die empfohlenen Mindestabstände einzuhalten.

In diesem Sinne wünschen wir zum Weidmannsheil auch ein bleibt gesund!

 

Coronavirus – Maßnahmen der Salzburger Jägerschaft

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corna Virus hat auch die Salzburger Jägerschaft folgende Maßnahmen festgelegt:

  • Alle Jagdkurse und Jagdschutzdienstkurse werden bis auf Weiteres ausgesetzt und auf unbestimmte Zeit verschoben.
  • Das Büro der Salzburger Jägerschaft ist für den Parteienverkehr geschlossen.
  • Die Probenveranstaltungen der Jagdhornbläsergruppen und Jägerchöre werden ausgesetzt.
  • Alle angekündigten Jägerübungsschießen werden ausgesetzt und auf unbestimmte Zeit verschoben.
  • Abschussplanbesprechungen sollen telefonisch, am Postweg oder via E-Mail abgewickelt werden.
  • Die Jagdprüfungen, Jagddienstprüfungen und die Falknereiprüfungen werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Die neuen Termine werden den Prüfungskandidaten und Prüfungskandidatinnen der Jagdprüfung, der Jagdschutzdienstprüfung und der Falknereiprüfung schriftlich mitgeteilt.
  • Der Landesjägertag am 25. April 2020 im Stieglkeller in Salzburg ist abgesagt.
  • Das Schießzentrum Stegenwald wird mit sofortiger Wirkung geschlossen.
  • Weiters wird ersucht, jegliche Zusammentreffen wie Stammtische, Wald- und Jagdpädagogik und Anderes, abzusagen. 

Stand: 15.03.2020

Die Mitteilung vom Salzburger Landesjägermeister Maximilian Mayr Melnhof kann hier nachgelesen werden: http://www.sbg-jaegerschaft.at/neuigkeiten/ljm-zu-covid-19/

Wir erachten die Maßnahmen der Salzburger Jägerschaft als sehr sinnvoll und sollten tunlichst eingehalten werden.