Ladedaten – Vihtavuori Reloading Guide 2019

Vihtavuori bietet bereits den Vihtavuori Reloading Guide 2019 in der Materialbank zum Download an.

Tipp: da die Materialbank sehr viele Dateien enthält, am besten in der Suche nach 2019 suchen.

Darin enthalten sind Minimal-, Maximalladungen und Geschwindigkeiten für sämtliche Vihtavuori Pulver.

Von .204 Ruger bis .50 Browning (Langwaffen), 7mm TCU bis .500 S&W Magnum (Kurzwaffen) und .38 Special bis .45 Colt (Cowboy Action), werden hier reichlich Daten und Empfehlungen angeboten. Wie bei allen Ladedaten, liegt die Verantwortung letztendlich beim Wiederlader!

Link: Vihtavuori
Link: Vihtavuori Materialbank

Ermäßigung für die Hohe Jagd & Fischerei 2019

Wie am 24.08.2018 berichtet, findet vom 21. bis 24. Februar 2019 wieder die Jagdmesse die Hohe Jagd & Fischerei im Messezentrum Salzburg statt.

Dieses Jahr hat man wieder die Möglichkeit das Ticket vergünstigt zu bekommen. Mittels Online-Ticket bekommt man das Ticket um EURO 4,00 günstiger:

  • Preis Online-Ticket: EURO 15,00 (statt EURO 19,00 an der Messekasse)

Link zur Hohen Jagd
Link zur Hohen Jagd: Online-Ticket

Adresse:
Am Messezentrum 1
5021 Salzburg

Heubewertung mit der Sinnenprüfung

Heu bzw. Grummet trägt nicht umsonst die Bezeichnung Grundfuttermittel und sollte für unser Wild selbstverständlich von bester Qualität sein.

Jeder Jäger ist natürlich (am Anfang) von seinem Heu überzeugt und so mancher wundert sich vielleicht wenn dieses vom Wild nicht wie gewünscht angenommen wird. Das mag unter anderem auch daran liegen, dass das Gefüge vom Heu für das zu fütternde Wild oder gar die Qualität nicht ausreichend ist.

Dabei kann man mit seinen Sinnesorgangen (mittels Hände, Augen und Nase) einfach und schnell selber sein Heu prüfen, dazu wird der ÖAG-Schlüssel von 2001 angewendet.

Gegliedert wird die Sinnenprüfung (ÖAG-Schlüssel, 2001) in den Teilen Geruch, Farbe, Gefüge und Verunreinigung.

1. Geruch Punkte
außerordentlich guter, aromatischer Heugeruch 5
guter, aromatischer Heugeruch 3
fad bis geruchlos 1
schwach muffig, brandig 0
stark muffig (schimmelig) oder faulig -3

Mögliche Fehlerursachen für 1 oder weniger Punkte:
Zu feucht nach dem Mähen eingelagert, verregnetes/nass, enthält Gülle- oder Mistreste, Hitzeschädigung, Lager verpilzt, Lager zu feucht, direkter Kontakt mit der Erde.

2. Farbe Punkte
einwandfrei, wenig verfärbt 5
verfärbt, ausgeblichen 3
stark ausgeblichen 1
gebräunt bis schwärzlich oder schwach schimmelig 0

Mögliche Fehlerursachen für 1 oder weniger Punkte:
Hitzeschädigung, Lager verpilzt, Lager zu feucht, Fäulnis.

3. Gefüge Punkte
blattreich (Klee-, Kräuter und Grasblätter enthalten, ebenso Knospen und Blütenstände), weich und zart im Griff 7
blattärmer, wenig harte Stängel, etwas hart im Griff 5
sehr blattarm, viele harte Stängel, rau und steif im Griff 2
fast blattlos, viele verholzte Stängel, grob und überständig 0

Mögliche Fehlerursachen für 2 oder weniger Punkte:
Später Nutzungszeitpunkt und Zerstörung der Blätter bei der Heuernte.

4. Verunreinigung Punkte
keine (keine Staubentwicklung) 3
mittlere (geringe Staubentwicklung) 1
starke (Erde- bzw. Mistreste) 0

Mögliche Fehlerursachen für 1 oder weniger Punkte:
Schnitthöhe unter 5 cm (Tief- bzw. Rasierschnitt), Erdige aufgenommen, unsachgemäßer Einsatz von Dünger.

Werden alle diese Punkte addiert, ergeben sie mittels Punkteschlüssel folgende Güteklasse:

Punkte Güteklasse Wertminderung
16 bis 20  1 – gut bis sehr gut gering
10 bis 15 2 – befriedigend mittel
5 bis 9 3 – mäßig hoch
-3 bis 4 4 – verdorben sehr hoch

Dem Reh- und Rotwild darf kein mäßiges oder verdorbenes Futter vorgelegt werden!

Natürlich ist diese Methode stark personenabhängig und ergibt zwar nur einen Schätzwert, aber sie hat den Vorteil, dass man sie jederzeit schnell und vor allem ohne Labor durchführen kann – so kann man z.B. vor dem Kauf das Heu bzw. Grummet schnell beurteilen.

Software für Wiederlader: Update RELOADA 0.10.1.0 wurde veröffentlicht

Vor ca. 5 Jahren begann die Entwicklung von RELOADA, aus diesem Grund gibt es wieder ein Update mit kleinen Verbesserungen, z.B. kann man Ladungen als Favorit markieren.

RELOADA in der Version 0.10.1.0 ist kostenlos nutzbar und kann auf der RELOADA-Seite heruntergeladen werden.

Link zur RELOADA-Seite: http://www.jagdnet.com/reloada/

Jagdimpressionen: Das war 2018 – Teil 2

… im 2. Teil folgen die Monate Juli bis Dezember.

Juli: perfekter Platz zum Filmen und Fotografieren und vor allem ein Platz wo ein Zukunftsbock ungestört alt werden darf.

August: Rehbrunft … wenn der Nachwuchs blattet, springen die Böcke.

September: der Feldhasenbestand hat sich in den letzten Jahren wieder erholt. Auch bei Regenwetter immer wieder ein toller Anblick für uns.

Oktober: Trockenheit und Regen wechseln sich ständig ab, sodass Ende Oktober neue Äsung nach wächst.

November: der Schnee lässt sich in diesem Jahr noch nicht so kräftig blicken … ein Jahr zuvor gab es bereits über 100 cm Schnee.

Dezember: es herrscht wieder tiefer Winter im Revier. Was für uns wie eine idyllische Winterstimmung wirkt, ist aber zugleich ein großer Kraftakt für das Wild um heil durch den Winter zukommen.

Zum 1. Teil: Link

Jagdimpressionen: Das war 2018 – Teil 1

Das Jahr 2018 möchten wir mit je einem Bild pro Monat abschließen. Es folgt der erste Teil mit den Monaten Januar bis Juni.

Januar: der Winter 2017/2018 war sehr streng … richtige Schneemassen bedeckten das Revier.

Februar: Wildromatik pur … verschneite Bäume und Wege, sowie tiefe Temperaturen prägen die Landschaft im Revier.

März: der Schnee wird nicht weniger und die Zeit wird verbracht um Nachschub an Futter zu den Fütterungen zu bringen.

April: die ersten Böcke beziehen ihre Einstände und können somit bestätigt werden

Mai: bei Freunden durften wir wieder einmal die äußerst beeindruckende Balz vom kleinen Hahn (Birkhahn bzw. Spielhahn) beobachten.

Juni: erste Versuche mit der Digiskopie, die Ergebnisse sind brauchbar aber nicht perfekt.

Der zweite Teil wird in den nächsten Tagen veröffentlicht.

KlarText, die neue Sendereihe von Jagd und Natur TV

Jagd und Natur TV hat mit der Vorstellung seiner neuen Sendereihe KlarText so richtig viel Wind aufgewirbelt. Herr Krautzer, von Jagd und Natur TV, versparch mit diesem Sendeformat Skandälchen oder Skandale innerhalb Jagd aufzudecken. Bereits im Teaser wurden Personen/Verantwortliche direkt angegriffen – es flogen, auch in den sozialen Medien, sprichwörtlich die Fetzen!

Sollte es wirklich erwähnenswerte Missstände geben, dann müsse man diese auf einer sachlichen Basis/Ebene klären. Gerade in Zeiten wo die Jagd von vielen Seiten äußerst kritisch betrachtet wird, sollte man den Gegnern kein neues Futter für deren fragwürdigen Argumentationen liefern.

Wie heißt es so schön, der Ton macht die Musik. 🤔

Link: Jagd und Natur TV: KlarText: „Jagd Österreich“ – das Desaster

Test: Gummistiefel Aigle Parcours 2 Iso

Die Zeit der Treib- und Drückjagden ist bereits voll im Gange. Die Böden sind teils gefroren oder teilweise aufgetaut und der dementsprechend matschig. Da helfen nur Gummistiefel, die für diese Jahreszeit isoliert sein sollten. Da gibt es unterschiedliche Formen der Isolierung, die von Fell bis Neopren reichen und genau so einen mit einem Neoprenfutter haben wir uns näher angesehen, den Parcours ISO 2 von Aigle, den wir bei Gummistiefelexperte.de bezogen haben – an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank für die Unterstützung.

Beim Aigle Parcours ISO 2 handelt es sich um einen Stiefel aus Naturkautschuk der speziell für die Jagd konzipiert wurde. Hier handelt es sich bereits um die 2. Version des Stiefels, die im Fersenbereich einen elastischen Dämpfungskeil besitzt und somit für eine Trittfederung sorgt. Die 3-teilige Sohle sorgt für einen hohen Tragekomfort und dass die Füße nicht ermüden. Die eingelassene Zwischensohle sorgt für Stabilität, die vielen Gummistiefeln fehlt, und Laufkomfort. Das Laufprofil wurde so gewählt, dass man in jede Richtung eine gute Bodenhaftung erhält. Bei der Profilentwicklung schauten sich die französischen Entwickler einiges von den Gämsen (Hufform) ab.

An stark beanspruchten Stellen ist der Stiefel zusätzlich geschützt, so befinden sich rund um den Knöchel, vor dem Schienbein und an der Außenseite zahlreiche Verstärkungen.

Mittels einer Schnalle lässt sich an der Gummistiefeloberseite die Wadenweite bequem verstellen. Die Befestigung der Schnalle sieht robust aus und fällt nicht bei jedem Stoß aus ihrer Verankerung.

Innen befindet sich eine 4,5 mm starke Neopren-Fütterung, die sich gut einigen lässt, die Innensohle besteht ebenfalls aus 4,5 mm Neopren (Isoliermittel aus Schaumgummi).

Technische Daten:

  • Schaft: natürlicher Kautschuk (Gomma-plus).
  • Futter: Neopren: 4,5 mm
  • Innensohle: Neopren: 4,5 mm
  • Laufsohle: Kautschuk mit Profil in drei Dichtigkeitsgraden, stoßdämpfend, stabil und abriebfest.
  • Gewicht: 2,6 kg (Paar in Größe 44)
  • Höhe: ca. 45 cm
  • Größen: 36-50

Fazit

Wenn man feste Bergschuhe für die Jagd gewohnt ist, dann ist ein Jagen in Gummistiefel vorerst einmal undenkbar. Diese wasserdichten Stiefel hat man aus früheren Zeiten als unbequem und kalt in Erinnerung. Für bestimmte Bewegungsjagden (Drückjagd, Treibjagd) sind aufgrund der Bodenbeschaffenheit Gummistiefel notwendig und deshalb haben wir uns für den Aigle Parcours 2 Iso, mit seinem wärmedämmenden Futter, entschieden.

Tipp: den Gummistiefel nicht zu groß kaufen – schwankt man zw. zwei Größen, dann kann man in der Regel den Stiefel in der kleineren Größe beziehen.

Das 4,5 mm starke Neoprenfutter war für Temperaturen um den Gefrierpunkt auch bei längeren Stehzeiten mehr als ausreichend. Auch in Bewegung war das Fußklima sehr angenehm. Nach ca. 14 km Wegstrecke verspürte man keine Schmerzen in den Füßen, was an der eingelassenen Zwischensohle liegt – der Tragekomfort ist wirklich hervorragend.

Der Aigle Parcours 2 Iso hat uns wirklich überzeugt, aber auf Grund vom, unserer Meinung nach, stolzen UVP von € 210,- müssen wir leider ein Krickerl abziehen und vergeben somit 4 von 5 Krickerl.

Wertung_4

Link zu Aigle: http://www.aigle.com/
Link zu Gummistiefelexperte: http://www.gummistiefelexperte.de/