Test: Wildkamera Cuddeback Color C

Der amerikanische Hersteller Cuddeback ist bei uns nicht ganz so verbreitet, aber doch für seine hochqualitativen Wildkameras mit Weißlichtblitz bekannt.
Das aktuellste Modell ist die Cuddeback Color C die auch seit kurzem Cuddeback X‑Change™ Color heißt und in Europa derzeit vergriffen. Das besondere an der C-Serie ist, dass man die Beleuchtungsmodule tauschen kann. Folgende Module stehen optional zur Verfügung:

  • Weißlichtblitz (bis zu 15 m Reichweite)
  • IR-Blitz (bis zu 30 m Reichweite)
  • Black-Flash … unsichtbarer Blitz (bis zu 15 m Reichweite)

Wir haben die Wildkamera Cuddeback Color C (mit Weißlichtblitz) in den vereinigten Staaten bestellt und nach ca. 2 Wochen geliefert bekommen.

Features

  • 15m Blitzreichweite
  • Auslösezeit ca. 0,25 Sekunden
  • minimaler Auslöseabstand Tag: 1-2 Sekunden
  • minimaler Auslöseabstand Nacht: ca. 20 Sekunden, da sich der Kondensator für den Blitz aufladen muss
  • wird mit 8 AA Batterien betrieben, soll für über 10.000 Auslösungen reichen
  • Auflösung: 5 oder 20 Megapixel
  • Zeitstempel: Datum, Uhrzeit, Mondphase und Kamera ID werden angedruckt
  • 2 Zonen, für die Auslösung, einstellbar
  • Zeitraffer: 10 Sekunden bis 24 Stunden
  • Einstellbarer Abstand zw. den Auslösungen: 1 Sekunde bis 60 Minuten
  • Burstmode mit bis zu 5 Bilder möglich (nur am Tag)
  • Tag- und Nachtmodus können separat konfiguriert werden
  • Videodauer: 10, 20 und 30 Sekunden im 16:9 Format

In der Praxis

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Sie ist zwar gut abgedichtet, aber wir decken die Kamera immer etwas ab.

Im Vergleich zu den ersten Cuddeback Kameras mit Weißlichtblitz, ist das Menü sehr umfangreich. Es gibt hier 2 Modi zum Einstellen: standard (EZ-Mode) oder fortgeschritten (advanced).

Im Advanced-Mode kann man z.B. für Tag und Nacht unterschiedliche Einstellungen treffen (Video am Tag – Fotos in der Nacht). Für unsere Tests verwendeten wir den Standard-Modus – dieser ist für uns ausreichend.

Die Cuddeback Color C ist auch relativ robust und überlebte auch einen Angriff vom Weidevieh.

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Nachdem die Kühe die Salzlecke verließen, befand sich die Kamera, samt Pfahl, auf dem Grund des Bodens – das letzte Bild vor dem Fall war noch ein Hüftsteak in der Decke 😉

Weitere Beispielbilder

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Nahaufnahmen sind auch kein Problem, was dieser Bildausschnitt beweist.

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auch bei schlechtem Licht, liefert die Kamera ohne Blitz gute Bilder

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die Blitzstärke kann u.a. im Menü reguliert werden.

Fazit

Die Cuddeback Color C ist sehr kompakt und auch für nicht-technikaffine Benutzer sehr gut verwendbar. Die Tageslichtbilder sind hervorragend. Wir kennen keine Fotofalle die bei den Nachtbildern eine bessere Qualität liefert – das ist der Vorteil vom Weißlichtblitz.

Ebenfalls ein großes Plus ist, dass hier AA Batterien (8 Stück) verwendet werden können. Zudem gibt es bei den Bildern sehr wenig Ausschuss, da die Kamera sehr schnell auslöst und kurze Verschlusszeiten aufweisen kann. Bei dieser Kamera können auch die optional erhältlichen Beleuchtungsmodule getauscht werden – uns wurde auch ein Black-Flash mit geliefert – dazu wird ein eigenes Review geben.

Für die Cuddeback Color C vergeben wir 5 von 5 Krickerl.
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Link zu Cuddeback

Jagdkalender 2017


Waldtag der VS Neue Heimat Bischofshofen

Am 18. Mai 2016 gab es für ca. 170 Schüler der Volksschule Neue Heimat Bischofshofen den Waldtag. Für ca. 5-6 Stunden wechselten die Kinder in das Klassenzimmer „Hoferauwald“. Auf 9 Stationen konnten Herr Matthias Ellmer und sein Team den Kindern Einblicke in Jagd, Wald und Umwelt vermitteln.

Auch die gesunde Jause war ein wichtiges Thema – richtiges Bauernbrot mit Almbutter, ein saftiger Apfel und frisches Quellwasser wurde von den Jägern verteilt.

Igelstation

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Die normalerweise nachtaktiven Igel, die tagsüber unterwegs sind und nicht fauchen, benötigen unsere Hilfe. Dass man den Igel keine Milch und kein Obst füttern soll, konnten die Kinder bei Frau Reisinger, von der Igelstation Mondsee / Igelhilfe Österreich, lernen.

Schauquelle

waldtag-bischofshofen-2016-3Von Herrn Herbert Gewolf, Wassermeister der Stadtgemeinde Bischofshofen, erfuhren die Schüler viel über die Herkunft und Entstehung unseres Trinkwassers.

Falkner

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Mit den vielen großen und kleinen Präparaten, vermittelte die Falknerin der Burg Hohen Werfen, den Kindern unsere heimischen Greifvogelarten. Die Beizjagd bzw. Falknerei ist sogar UNESCO Kulturerbe!

Jäger

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Mitten im Wohnzimmer der Wildtiere, sperrten die wissbegierigen Kinder sprichwörtlich ihre Lauscher auf und erlernten von den Jägern einige Begriffe unserer Weidmannssprache. Über das Hundewesen, Wald und Wild, Zweck/Sinnhaftigkeit der Jagd konnte man hier vieles in Erfahrung bringen.

Waldpädagogik-Anhänger der ÖBf

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Herr DI Clemens Endlicher hatte mit dem waldpädagogischen Anhänger der österreichischen Bundesforste, eine ganz besondere Station. Mit Hilfe der vielen Exponate, erzählte der Waldpädagoge so einige Geschichten von den Wildtieren. Und dass Dachse keine Stinktiere sind, brachte so manchen zum Staunen.

Waldquiz

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Beim Waldquiz wurde das Umweltbewusstsein unserer Gäste gefestigt. Dass der Müll nicht in den Wald gehört und für Natur und Wild große Gefahr bedeutet, wussten bereits viele der anwesenden Kinder. Mit der als Schokobohnen bezeichneten Rotwildlosung, lernten die Kinder wieder neue Zeichen der Natur kennen.

Geschicklichkeit

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Bei der Station Geschicklichkeit konnten alle ihre Trittfestigkeit und Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen.

Wald fühlen

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Den Wald fühlen … die Erde zwischen den Fingern spüren, das war die Devise der vorletzten Station. Laufen im Buchenlaub, aus Ästen Häuser bauen … einfach der Phantasie mal freien Lauf lassen.

Facharbeiter der ÖBf

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Nachhaltigkeit wurde von den beiden Waldfacharbeitern (der ÖBf) Josef Kellner und Thomas Maier bildlich dargestellt – wer Holz erntet, muss auch Setzlinge/Jungbäume einsetzen.

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Zum Abschluss bekam jeder der 170 Schüler – hochverdient – das kleine Jägerdiplom überreicht.

Der Unterricht im Klassenzimmer Wald, machte allen einen riesigen Spaß. Die Kinder werden den Wald zukünftig mit anderen Augen und verstärktem Umweltbewusstsein betreten. Wer weiß, vielleicht werden manche ja mit einem netten Anblick belohnt.

Ein spezieller Dank gebührt den Familien Strobl und Mooslechner, der Direktorin Andrea Kaserbacher und dem Initiator und Organisator Matthias Ellmer mit seinem großen Team.

Jagdzeitschrift: St. Hubertus

Dieses Mal möchten wir den St. Hubertus, das älteste österreichische Jagdmagazin, mit Hilfe eines kleinen Interviews ein wenig näher vorstellen.

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St. Hubertus aus dem Jahre 1949

Wir besitzen vom St. Hubertus eine Ausgabe aus dem Jahre 1949. Wie lange gibt es den St. Hubertus wirklich?
St. Hubertus: Wer eine St. Hubertus Ausgabe von 1949 hat, hat schon etwas Besonderes in der Hand. Allerdings: Uns gibt es schon seit 1912. Seit über 100 Jahren informieren und unterhalten wir also den jagdlichen Leser, und sind damit das älteste Jagdmagazin Österreichs.

Wie hat sich der St. Hubertus von damals bis heute verändert?
St. Hubertus: Jedes gedruckte Medium, auch Jagdzeitschriften, passen Inhalt und Aussehen dem Zeitgeist und den Bedürfnissen der Leser an. Viele Themen, wie z. B. Wilderei spielen heute nur noch eine sehr geringe Rolle, und kommen in einer Jagdzeitschrift des 21. Jahrhunderts kaum noch vor. Dafür steht heute Technik und Ausrüstung viel stärker im Mittelpunkt. Auch die digitale und mobile (Lese-) Welt macht vor einem Jagdmagazin nicht halt, und man kann den St. Hubertus heute bequem als E-Paper lesen.

Wie unterscheidet sich der St. Hubertus von den anderen Jagdmagazinen?
St. Hubertus: Das eindeutigste und auch wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist unsere Verbandsunabhängigkeit. Wir müssen nicht im Interesse eines Landesjagdverbandes berichten oder einem Landesjägermeister nach dem Mund schreiben. Der St. Hubertus kann kritischer sein, da das Magazin vor keinen jagdpolitischen Karren gespannt ist.

Gibt es pro Jahr ein bis mehrere Themenschwerpunkte / Sonderausgaben?
St. Hubertus: Grundsätzlich gibt es zwölf reguläre Ausgaben jährlich. Ein 13. Heft, quasi als Draufgabe, gibt es als Spezialausgabe mit einem Sonderthema, z. B. Jagdwaffen.

Der Webauftritt von St. Hubertus ist schon seit längerem unter jagderleben.de zu erreichen. Welche Vorteile ergeben sich dadurch für die Leser?
St. Hubertus: Wir kooperieren mit der deutschen Jagderleben-Plattform, und können damit dem Leser ein umfassendes Online-Jagdportal, inklusive Diskussionsforum zur Verfügung stellen.

Cover von St. Hubertus

Coverbild von St. Hubertus

Wie sieht die weitere Zukunft von St. Hubertus aus – gibt es das Jagdmagazin auch als E-Paper, wenn ja für welche Systeme?
St. Hubertus: Den St. Hubertus gibt es seit heuer auch in Deutschland flächendeckend am Kiosk. Das ist für ein österreichisches Jagdmagazin schon eine gute Leistung. Wir wollen natürlich neue Abonnenten dazugewinnen und arbeiten daher dauernd an der Qualität unserer Inhalte und an der Verbesserung unseres Angebotes für den Leser. Unsere E-Paper-Plattform zum Beispiel, ist im Konkurrenzvergleich führend hinsichtlich Lesefreundlichkeit und Bedienbarkeit. Ganz toll und praktisch ist unter anderem die Suchfunktion. Damit lassen sich alle St. Hubertus-Ausgaben seit 2002 bequem nach Stichworten oder Themen durchsuchen. Selbstverständlich gibt es dieses Angebot für alle Android- und Apple-Mobilgeräte.

 

Wir bedanken uns bei St. Hubertus für die Beantwortung unserer Fragen.

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