Schwarzspecht bei der Salzlecke

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Auerhahn – Fährte und Losung

Im angehängten Video sind Fährten- und Losungsbilder vom Auerwild enthalten. Im Hintergrund vernimmt man die 4 Strophen bzw. Gsetzln vom Auerhahn.
Das Gesetzl besteht aus Knappen (Glöckeln), Triller, Hauptschlag und Wetzen (auch Schleifen genannt).

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Graureiher – Fischreiher

Graureiher werden umgangssprachlich auch Fischreiher genannt und gehören zur Ordnung der Stelzvögel (Schreitvögel).

Der Graureiher ist nach dem Storch der größte heimische Vogel. Er kann bis zu fast 100cm groß werden,  hat eine Flügelspannweite von bis zu 170cm und wiegt zwischen 1 und 2 Kg.
Zu finden ist er zumeist bei fischreichen Flüssen, Auwälder, Seeufern, Schilfgürtel, Teichen, …

Seit Jahren schon zählt der Graureiher zum Feindbild der Fischer, da jeder Graureiher c. 0,5 Kg Fisch zu sich nimmt. Aber bevor sich der Fischer beschwert, muss er erst analysieren warum die Graureiherbestände wieder wachsen … da ist der Mensch nicht ganz unschuldig.

Von einer Verfolgung der Reiher ist dringend abzuraten, denn so ein Debakel wie in den 60er Jahren sollte tunlichst vermieden werden, denn da gab es österreichweit nur noch 200 Brutpaare.

Der Mäusebussard

Einer der faszinierendsten Greifvögel ist der Mäusebussard. Wohlgemerkt ist er der Greifvogel, der bei uns am meisten verbreitet ist.In Österreich brüten ca. 6500 Paare.

Dieser Greifvogel wird bis zu 60cm lang, kann eine Flügelspannweite von bis zu 130cm haben und wiegt im Durchschnitt 1000g.

Er ernährt sich, wie der Name schon sagt, hauptsächlich von Mäusen. Auch Vögel, Würmer und Insekten fallen in seinem Beutespektrum.

Bei uns in Österreich ist der Mäusebussard ganzjährig zu beobachten und macht sich mit seinem Bussardruf schnell bemerkbar.

Mäusebussard im Revier

Auerhahn verlosen

Seit einigen Wochen ist es wieder soweit – die Balz des Auerhahns ist  wieder voll im Gange.
Das mittlerweile selten gewordene Auerwild ist sehr scheu und daher  erheblich schwer in unseren Wäldern anzutreffen. Der Rückgang vom  Auerwild-Bestand hat mehrere Gründe: intensive Forstwirtschaft, Bejagung  zu früheren Zeiten, Tourismus, Umwelteinflüsse, Raubwild…
In den letzten Jahren wurden zumindest die Abschusszahlen drastisch nach  unten gesenkt was wohl einigen Jägern nicht schmecken mag.

Somit ist das Verlosen des Auerhahns eines der größten Jagderlebnisse  für einen Jäger. Frühes Aufstehen, wie es die Ski-Tourengehen in dieser  Jahreszeit machen, nimmt man da gerne in Kauf. Man sollte ja schon vor  der Balz in der Nähe des Balzplatzes sein. Bereits vor der Dämmerung  beginnt am Balz- bzw. Schlafbaum dieses wundervolle Naturschauspiel.  Dort lässt er Strophe um Strophe perlen. Jede einzelne Strophe (Gsetzl)  besteht aus: Glöckeln, Triller, Hauptschlag und Schleifen. Nach der  Baumbalz tritt er zu Boden und und führt seine Bodenbalz vor.

Aber Vorsicht, nicht das er beim Anspringen davon reitet  ;)