Test: Wildkamera SecaCam Raptor

SecaCam führt schon seit längerem die Hitliste auf Amazon mit der Wildkamera Wild-Vision an. Die Wildkamera Raptor ist der designierte Nachfolger der Wild-Vision. Was an der Raptor neu bzw. verbessert wurde, möchten wir gerne vorstellen.

Geliefert wurde die Kamera, sehr gut verpackt, direkt vom Hersteller.

Lieferumfang

  • Wildkamera SecaCam Raptor
  • bereits eingelegte 8 GB SD-Karte
  • 8 eingelegte AA Varta-Batterien
  • Montagegurt
  • USB-Kabel
  • Video-Kabel
  • deutsche Bedienungsanleitung
  • deutsche Schnellanleitung

Technische Daten

  • Bildgröße: 5.0 Megapixel , 8.0 Megapixel (interpoliert), 12.0 Megapixel (interpoliert)
  • Videogröße: FULL HD 1920 x 1080 (inkl. Ton)
  • Infrarotsensor: PIR Sensor, einstellbare (Empfindlichkeit: niedrig, mittel, hoch)
  • Sensorreichweite: ca. 15 m
  • Reaktionszeit: ca. 0,4 Sekunden
  • LEDs: 56 no-glow-LEDs (940 nm = unsichtbar)
  • 2″ Farb-Display
  • Speicherkarte: SD oder SDHC bis zu 32 GB
  • Kamera kann mit einem Code gesperrt werden
  • Stromversorgung: extern, oder über 8 AA Batterien / Akkus
  • Abmessungen: ca. 13,1 (H) x 9,8 (B) x 7,7 (T) cm
  • Wetterfest: Schutzklasse IP 54

Was bedeutet Schutzklasse IP54?
1. Ziffer – 5: Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
2. Ziffer – 4: Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

Ausgepackt – der erste Eindruck


Ganz erstaunt waren wir, dass die SD-Karte und die 8 AA Batterien bereits eingelegt waren. Sogar Datum und Uhrzeit waren bereits vorkonfiguriert – SUPER SERVICE!

Die Kamera besteht aus 2 Teilen, der Kamera (inkl. an der Rückseite angebrachte Bedieneinheit) und der Trägerplatte. Beide Teile fassen je 4 Stück AA Batterien / Akkus. Für den Betrieb müssen beide Einheiten mit Batterien / Akkus bestückt sein.

Der Befestigungsgurt ist zu unserer Freude relativ lange: 180 cm inkl. Klemme! Ein Montieren an größeren Bäumen sollte kein Problem mehr sein. Die Klemme lässt sich einfach bedienen und der Gurt lässt sich auch dann lösen, wenn der Gurt voller Schnee und vereist ist. Bisher das komfortabelste Befestigungssystem, dass wir in unseren Händen hielten.

Nach dem Anbringen der Trägerplatte, muss nur noch die Kamera aktiviert und das Bedienteil aufgesetzt werden.

In der Praxis

Das Aktivieren der Kamera geschieht mittels Schiebeschalter. Dazu muss der 1. Schiebeschalter nach oben geschoben werden. Der 3. Schiebeschalter bestimmt ob alle 56 oder nur 25 LEDs aktiviert werden. Die andern zwei Schalter sind ohne Funktion.

Die Videofunktion kann über das Menü aktiviert werden

Um ins Menü zu gelangen reicht es nicht die Taste (M) zu drücken, vorher muss die Taste (OK) gedrückt werden – über (OK) wird der Bildschirm gestartet. Das könnte aus unserer Sicht etwas eleganter sein.

Das Menü ist klar und verständlich aufgebaut und das Display ist hell und gut lesbar.

Zu erwähnen ist, dass diese Fotofalle 3 Modi besitzt:

  • Foto
  • Film
  • Foto + Film

Speziell Foto + Film ist ein tolles Feature, hier werden zuerst die Bilder und anschließend das Video erstellt.

Generell was IR-Kameras betrifft, konnten wir bisher noch keine guten Erfahrungen sammeln. Bei vielen anderen Wildkameras sind die Bilder im Hintergrund zu dunkel und der Vordergrund überbelichtet und deshalb sind wir schon sehr gespannt, welche Ergebnisse die Raptor mit ihrem Blackflash liefern wird.

Was ist ein Blackflash?
Er besteht aus Infrarot-LEDs mit einer Wellenlänge von 940 nm. Dies hat den Vorteil, dass das Leuchten der LEDs für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Die Kamera wird dadurch nicht so schnell entdeckt. Hat aber den Nachteil, dass für die Ausleuchtung mehr LEDs benötigt werden.

Sind die Nachtbilder hell genug, reicht die Blitzreichweite und ist die Verschlusszeit optimal? Wie reagiert die Kamera auf Rehwild oder erfasst die Kamera flinkes Raubwild? Unsere Testbilder werden diese Fragen beantworten.

Was uns bei den Testbildern aufgefallen ist, dass es sehr wenig Ausschuss gab. Die meisten der erstellten Bildern waren scharf und das anwechselnde Wild wurde vollständig erfasst. Das spricht für eine schnelle Reaktions- und Auslösezeit.

Der Blackflash mit seinen 56 LEDs leuchtet das Bild sehr gut aus und hat auch eine ordentliche Reichweite.

Selbst bei Schneefall gibt es noch gute Bilder. Die ersten Bilder haben uns wirklich positiv überrascht.

Auch Bewegungen die weiter entfernt sind und sich nicht im Zentrum befinden werden wahrgenommen.

Der Marder, der immer in Bewegung ist, stellt für viele Wildkameras ein Problem dar – selten gibt es hier scharfe Bilder. Aber durch die schnelle Auslösung der Raptor gibt es auch hier weniger Ausschuss – wir sind sehr zufrieden.

Ein weiteres großes Feature der Kamera ist die Foto+Video Funktion. Nach einer vordefinierten Zahl von Fotos, wird ein Video (in Full-HD mit Ton) erstellt.

Fazit

Die Bilder und vor allem die Videos der Raptor haben eine sehr gute Qualität. Speziell die IR-Aufnahmen sind überraschend gut. Was zusätzlich für diese Kamera spricht ist die schnelle Auslösezeit (< 0,5 Sekunden), d.h. die Aufnahmen werden schärfer und man hat dadurch weniger Ausschuss bei den Bildern.

Die Wildkamera Raptor bekommt man im Premium Pack für knapp unter EUR 150,- (Stand Jänner 2017). Im Premium Pack sind die Batterien und die Speicherkarte enthalten. Das Beste ist, dass hier die Kamera schon vorkonfiguriert und betriebsbereit ist.

Wir vergeben für die Wildkamera Raptor (Premium Pack) 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zur Kamera: Amazon
Link zu SecaCam: www.secacam.de

 

MAGINON WK-4 HD Wildkamera bei Hofer

Ab 17.12.2016 bietet Hofer in Österreich eine MAGINON WK-4 HD Wildkamera für 89,99 Euro an.

Technische Daten:

  • 5 Megapixel (12 Megapixel interpoliert)
  • Full HD- Video-Aufnahme (1.920 x 1.080 (15fps), 1.280 x 720 (30fps), 848 x 480 (30fps), 640 x 480 (30fps))
  • integriertes Mikrofon für Tonaufnahmen (im Video-Modus)
  • Farbfotos bei Tag
  • schwarz/weiß Fotos in der Nacht (Infrarotblitz)
  • 2,36 Zoll TFT-Farbdisplay
  • bis zu 6 Monate Standby
  • Erfassungswinkel der Sensoren:
    zentraler Sensor: 35-40°
    seitliche Sensoren: jeweils 30°
  • bis zu 15 m IR Blitz Reichweite
  • bis zu 20 m Auslösedistanz
  • ca. 0,5 Sekunden Auslösezeit
  • Auslösungsempfindlichkeit ist einstellbar
  • optional werden Datum, Uhrzeit, Temperatur und Mondphase am Bild mitgespeichert
  • USB 2.0 und TV-out Anschluss

Lieferumfang:

  • 4 GB SDHC Speicherkarte
  • 8 Stück AA Batterien
  • Montageband
  • Wandhalterung
  • USB und TV Kabel
  • 3 Jahre Garantie

 
Link zur Produktpräsentation von Hofer
Link zum Angebot

Test: Wildkamera Cuddeback Color C

Der amerikanische Hersteller Cuddeback ist bei uns nicht ganz so verbreitet, aber doch für seine hochqualitativen Wildkameras mit Weißlichtblitz bekannt.
Das aktuellste Modell ist die Cuddeback Color C die auch seit kurzem Cuddeback X‑Change™ Color heißt und in Europa derzeit vergriffen. Das besondere an der C-Serie ist, dass man die Beleuchtungsmodule tauschen kann. Folgende Module stehen optional zur Verfügung:

  • Weißlichtblitz (bis zu 15 m Reichweite)
  • IR-Blitz (bis zu 30 m Reichweite)
  • Black-Flash … unsichtbarer Blitz (bis zu 15 m Reichweite)

Wir haben die Wildkamera Cuddeback Color C (mit Weißlichtblitz) in den vereinigten Staaten bestellt und nach ca. 2 Wochen geliefert bekommen.

Features

  • 15m Blitzreichweite
  • Auslösezeit ca. 0,25 Sekunden
  • minimaler Auslöseabstand Tag: 1-2 Sekunden
  • minimaler Auslöseabstand Nacht: ca. 20 Sekunden, da sich der Kondensator für den Blitz aufladen muss
  • wird mit 8 AA Batterien betrieben, soll für über 10.000 Auslösungen reichen
  • Auflösung: 5 oder 20 Megapixel
  • Zeitstempel: Datum, Uhrzeit, Mondphase und Kamera ID werden angedruckt
  • 2 Zonen, für die Auslösung, einstellbar
  • Zeitraffer: 10 Sekunden bis 24 Stunden
  • Einstellbarer Abstand zw. den Auslösungen: 1 Sekunde bis 60 Minuten
  • Burstmode mit bis zu 5 Bilder möglich (nur am Tag)
  • Tag- und Nachtmodus können separat konfiguriert werden
  • Videodauer: 10, 20 und 30 Sekunden im 16:9 Format

In der Praxis

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Sie ist zwar gut abgedichtet, aber wir decken die Kamera immer etwas ab.

Im Vergleich zu den ersten Cuddeback Kameras mit Weißlichtblitz, ist das Menü sehr umfangreich. Es gibt hier 2 Modi zum Einstellen: standard (EZ-Mode) oder fortgeschritten (advanced).

Im Advanced-Mode kann man z.B. für Tag und Nacht unterschiedliche Einstellungen treffen (Video am Tag – Fotos in der Nacht). Für unsere Tests verwendeten wir den Standard-Modus – dieser ist für uns ausreichend.

Die Cuddeback Color C ist auch relativ robust und überlebte auch einen Angriff vom Weidevieh.

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Nachdem die Kühe die Salzlecke verließen, befand sich die Kamera, samt Pfahl, auf dem Grund des Bodens – das letzte Bild vor dem Fall war noch ein Hüftsteak in der Decke 😉

Weitere Beispielbilder

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cuddeback-color-c-5

Nahaufnahmen sind auch kein Problem, was dieser Bildausschnitt beweist.

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auch bei schlechtem Licht, liefert die Kamera ohne Blitz gute Bilder

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die Blitzstärke kann u.a. im Menü reguliert werden.

Fazit

Die Cuddeback Color C ist sehr kompakt und auch für nicht-technikaffine Benutzer sehr gut verwendbar. Die Tageslichtbilder sind hervorragend. Wir kennen keine Fotofalle die bei den Nachtbildern eine bessere Qualität liefert – das ist der Vorteil vom Weißlichtblitz.

Ebenfalls ein großes Plus ist, dass hier AA Batterien (8 Stück) verwendet werden können. Zudem gibt es bei den Bildern sehr wenig Ausschuss, da die Kamera sehr schnell auslöst und kurze Verschlusszeiten aufweisen kann. Bei dieser Kamera können auch die optional erhältlichen Beleuchtungsmodule getauscht werden – uns wurde auch ein Black-Flash mit geliefert – dazu wird ein eigenes Review geben.

Für die Cuddeback Color C vergeben wir 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zu Cuddeback

MAGINON WK-3 HD Wildkamera bei Hofer

Ab 23.06.2016 bietet Hofer in Österreich wieder die MAGINON WK-3 HD Wildkamera für 79,99 Euro an.

Technische Daten:

  • 5 Megapixel (12 Megapixel interpoliert)
  • Full HD- Video-Aufnahme (1.920 x 1.080 (15fps), 1.280 x 720 (30fps), 848 x 480 (30fps), 640 x 480 (30fps))
  • integriertes Mikrofon für Tonaufnahmen (im Video-Modus)
  • Farbfotos bei Tag
  • schwarz/weiß Fotos in der Nacht (Infrarotblitz)
  • bis zu 6 Monate Standby
  • Erfassungswinkel der Sensoren:
    zentraler Sensor: 35-40°
    seitliche Sensoren: jeweils 30°
  • bis zu 20m Auslösungsdistanz
  • ca. 1 Sekunde Auslösezeit
  • Auslösungsempfindlichkeit ist einstellbar
  • optional werden Datum, Uhrzeit, Temperatur und Mondphase am Bild mitgespeichert
  • USB 2.0 und TV-out Anschluss

Lieferumfang:

  • 4 GB SDHC Speicherkarte
  • 8 Stück AA Batterien
  • Montageband
  • Wandhalterung
  • USB und TV Kabel
  • 3 Jahre Garantie

Link zur Produktpräsentation von Hofer
Link zum Angebot

MAGINON WK-3 HD Wildkamera bei Hofer

Ab 17.12.2015 bietet Hofer in Österreich wieder eine MAGINON WK-3 HD Wildkamera für 89,99 Euro an.

Technische Daten:

  • 5 Megapixel (12 Megapixel interpoliert)
  • Full HD- Video-Aufnahme (1.920 x 1.080 (15fps), 1.280 x 720 (30fps), 848 x 480 (30fps), 640 x 480 (30fps))
  • integriertes Mikrofon für Tonaufnahmen (im Video-Modus)
  • Farbfotos bei Tag
  • schwarz/weiß Fotos in der Nacht (Infrarotblitz)
  • bis zu 6 Monate Standby
  • Erfassungswinkel der Sensoren:
    zentraler Sensor: 35-40°
    seitliche Sensoren: jeweils 30°
  • bis zu 20m Auslösungsdistanz
  • ca. 1 Sekunde Auslösezeit
  • Auslösungsempfindlichkeit ist einstellbar
  • optional werden Datum, Uhrzeit, Temperatur und Mondphase am Bild mitgespeichert
  • USB 2.0 und TV-out Anschluss

Lieferumfang:

  • 4 GB SDHC Speicherkarte
  • 8 Stück AA Batterien
  • Montageband
  • Wandhalterung
  • USB und TV Kabel
  • 3 Jahre Garantie

 
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Test: Wildkamera R200 – Reviermanager

Wir möchten uns bei der Firma TFK Austria, dem Vollsortimenter rund um die Telekommunikations- und Funktechnik mit Sitz in Henndorf am Wallersee und Wien, recht herzlich für die Zurverfügungstellung der Wildkamera R200 / Reviermanager bedanken.

AvusRevierManager_1Bei der Wildkamera R200 handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Wildkamera, denn diese sendet die Bilder ins Internet, in die Could. Der Besitzer der Kamera kann die Bilder bequem im Reviermanager am PC oder am Smartphone abrufen. Abgewickelt wird der Datentransfer über das österreichische Mobilnetz von A1.
Doch was ist an diesem System so besonders?
1. man braucht sich nicht um einen Mobilfunkvertrag kümmern
2. man muss ich die Datenkarte aufladen
3. sehr, sehr einfach zu bedienen

Dass man sich nicht um die Datendatentransfer oder um die SIM-Karte oder Telefonrechnung kümmern muss, ist wohl der größte Vorteil von diesem System.

Die Wildkamera Typ R200 bildet in Kombination mit dem Reviermanager ein innovatives System für Jägerinnen und Jäger. Der Reviermanager enthält die von der Wildkamera übermittelten Bilder.

AvusRevierManager_0

Technische Daten der Wildkamera

  • Frequenz: GSM Quadband (850/900/1800/1900 MHz)+
  • Datenübertragung: GPRS
  • Bildauflösung Speicherkarte: 5 Megapixel
  • Bildauflösung GPRS: 800 x 600 Pixel
  • Linse: 52° Sichtfeld
  • Erfassungsbereich: 15 m
  • IR-Blitz Reichweite: 10 m
  • Auslösezeit: 1,2 Sekunden
  • Auslöseintervall: 10 Minuten
  • Abmessungen: 103 x 154 x 76 mm
  • Gewicht ohne Batterien: ca. 350 Gramm
  • Stromversorgung: 8 AA Batterien
  • Schutzart: IP 54 (staubgeschützt und Schutz gegen Spritzwasser)

AvusRevierManager_2

Die Wildkamera Typ R200 wirkt sehr hochwertig und robust. Auch die außen angebrachte Antenne erweckt einen stabilen Eindruck. Befestigt wird die Wildkamera mittels mitgelieferten Kameragurt.

Der Ein-/Aus-Schalter der Wildkamera hat 3 Stellungen

  1. Off zum Ausschalten der Wildkamera
  2. Setup zur Empfangsüberprüfung
  3. On zum Einschalten

Im Menü Setup erwarten man sich, wie bei den anderen Wildkameras, ein Menü zum Konfigurieren der Kamera. Hier ist aber nichts zu konfigurieren, sondern man wartet hier auf eine Herstellung der Mobilfunkverbindung. Einstellungen wie Datum oder Uhrzeit können über die Reviermanager APP bzw. Reviermanager Webversion getroffen werden. Einstellungen zur Empfindlichkeit können leider nicht getätigt werden, was aber den großen Vorteil hat, dass die Wildkamera sehr einfach zu bedienen ist – man kann hier nicht viel falsch machen. Die weniger technikaffinen Jäger würden mit dieser Fotofalle bestens zurechtkommen.

Die Auslösezeit von 1,2 Sekunden ist für eine Wildkamera in Ordnung und somit bekommt man leichter das Wild komplett auf das Bild. Über GPRS werden die Bilder, die mit 5 Megapixel auf der SD-Speicherkarte abgelegt werden, komprimiert (ca. 50 KB) in einer Auflösung von 800 x 600 an den Reviermanger übertragen.

mittels GPRS übertragenes Bild

Man könnte sich hier wünschen, dass die Bilder nicht so stark komprimiert werden. Durch die starke Komprimierung wird allerdings sichergestellt, dass in Gegenden mit schlechtem Mobilfunkempfang, das Bild zeitnahe übertragen werden kann.

AvusRevierManager_4

Jedoch vom 5 Megapixel Bild, dass auf der SD-Karte zusätzlich gespeichert wird, könnte man sich eine etwas bessere Bildqualität erwarten, was der 100 % Crop beweist.

Wie in den technischen Daten bereits erwähnt, kann nur alle 10 Minuten automatisch ein Bild ausgelöst und übertragen werden. Dies hat eben den Nachteil, wenn das erste Bild nichts geworden ist, dass erst 10 Minuten später das zweite Bild erstellt werden kann, sofern sich das Wild noch vor der Kamera befinden.

Beispiele von der SD-Karte


Der Reviermanager

Kameraübersicht im Reviermanager

Kameraübersicht im Reviermanager

Ansicht am WindowsPhone

Ansicht am WindowsPhone

Die Applikation (APP) Reviermanager ist sozusagen das Herzstück des ganzen Systems. Hier werden die via GPRS übermittelten Bilder gespeichert.

Die APP gibt es für iPhone, Android Smartphones. Natürlich ist auch ein Zugriff über einen Standard-Webbrowser vom PC/Notebook möglich. Selbst Benutzer von einem WindowsPhone können die Webapplikation nützen, da diese für mobile Endgeräte optimiert ist.

Im Reviermanager können natürlich mehrere Wildkameras angelegt und auch verwaltet werden.

Diese Kameras können während und nach der Registrierung, für die man E-Mail, Passwort, Vorname, Nachname, Kamera-ID, Aktivierungscode und den freiwählbaren Kameranamen benötigt, angelegt werden.

Nach dem Anlegen müssen die Kameras noch mit Datum und Uhrzeit konfiguriert werden.

Die im Reviermanager enthaltenen Bilder könne auch Mitjägern bzw. Jagdkollegen zur Verfügung gestellt werden. Diese werden einfach als Benutzer angelegt und haben anschließend einen Zugang mit Leseberechtigung auf das System.

Der Standort der Kameras kann auf einer Karte markiert werden und nach dieser Zuordnung werden Wetterdaten zum jeweiligen Foto dazu gespeichert.

Auch das Verwalten der Bilder geht sehr einfach. Lediglich ein „Alle Bilder downloaden“ Button fehlte uns in der Webapplikation. Auch das herunterladen eines einzelnen Bildes geht nur mittels „Rechtsklick-Bild speichern unter“ (Stand: Anfang Juni 2015).

Folgendes Aktionen können interaktiv mit der Wildkamera durchgeführt werden:

  • Formatieren der SD-Karte
  • Einstellen von Datum und Uhrzeit
  • Auslösen also ein fast Live-Foto machen
  • Akku Stand abfragen

Auch beim manuellen Auslösen gilt hier wieder die 10 Minuten-Regel – also nur alle 10 Minuten ein Bild.

Die Wildkamera wurde in einem Revierteil mir schlechtem Mobiltelefonempfang aufgestellt. Unter diesen Umständen benötigt ein normales Mobiltelefon etwas mehr Energie. Bei der Wildkamera R200 konnte nach fast 3 Wochen Betrieb kein hoher Batterieverbrauch festgestellt werden. Für den überdurchschnittlichen Verbrauch kann natürlich eine externe Stromversorgung angeschlossen werden.

AvusRevierManager_15

 

Preis

UVP Verkaufspreis ist EUR 349,- (aber auch schon um EUR 299,- entdeckt) … in diesem Verkaufspreis ist eine Nutzung von einem Jahr inkludiert. Das heißt, man kann ein Jahr den Reviermanager und das dazugehörige Mobilfunkservice kostenlos nutzen. Man braucht sich allerdings nicht um die SIM-Karte oder um einen Mobilfunkvertrag bzw. verbrauchtes Datenvolumen kümmern.
Ab dem 2. Jahr sind dann jährlich EUR 79,- für das Service, das natürlich wieder die Konnektivität/Datenvolumen beinhaltet, zu bezahlen. Das Abonnement wird nicht automatisch verlängert und es gibt auch keine monatlichen Zusatzkosten.

Fazit

Die Wildkamera leistet trotz mittelmäßiger Bildqualität (der SD-Karten Bilder) einen guten Dienst – es gibt schlechtere Wildkameras. Wenn man hier das Gesamtkonzept betrachtet, dann darf man die fehlenden Einstellungsmöglichkeiten nicht als Nachteil beurteilen, denn je weniger man einstellen bzw. auch verstellen kann, desto einfacher ist die Kamera zu bedienen und genau das ist das Ziel von diesem System.

Das nur ein Bild pro 10 Minuten übertragen werden kann, muss hier negativ erwähnt werden.

AvusRevierManager_16Der Reviermanager wird in Österreich stetig weiterentwickelt. D.h. man kauft ein Produkt das im laufenden Betrieb weiterhin optimiert und verbessert wird. Bezüglich der 10 Minuten-Kritik,  hat der Hersteller bereits reagiert und eine Verkürzung des Intervalls ist bereits in Planung (Stand: Juni 2015). Auch eine zeitliche Begrenzung soll es zukünftig geben, d.h. dass man die Kamera nur zu bestimmten Uhrzeiten aktivieren kann. Man erhält hier eine Neuerung, ohne dass man sich eine neue Kamera kaufen muss – die Kameras die ausgeliefert werden, sind bereits für diese Features ausgelegt.

Für die Bewertung darf man nicht alles auf die Wildkamera reduzieren, sondern es muss das System als Ganzes betrachtet werden.

Der für uns innovativste Punkt ist, dass man sich nicht um den Mobilfunkvertrag und die damit verbundenen monatlichen Kosten oder gar ein Aufladen des Guthabens kümmern muss. Die Einfachheit des Systems und dass es keine versteckten oder monatlichen Nebenkosten gibt darf an dieses Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Klar ist, dass es für denjenigen der nur saisonal oder nur für wenige Tage im Jahr seine Wildkamera aufstellt, das falsche Produkt ist. Für alle anderen sicher eine tolle und einfache Option. Zusätzlich noch optimalst für Revierteile, die man nicht so oft besucht oder Einstände die man nicht stören will, geeignet.

Derzeit wird der Reviermanager nur in Österreich vertrieben.

Jagdnet.com vergibt hier für die Innovation designed in Austria auf Grund der geplanten Weiterentwicklungen 4 von 5 Krickerl
Wertung_4

 

Link zum Reviermanager
Link zu TFK Austria

 

MAGINON WK-3 HD Wildkamera bei Hofer

Seit 25. Juni 2015 bietet Hofer in Österreich wieder eine MAGINON WK-3 HD Wildkamera für 89,99 Euro an.

Technische Daten:

  • 5 Megapixel (12 Megapixel interpoliert)
  • Full HD- Video-Aufnahme (1.920 x 1.080 (15fps), 1.280 x 720 (30fps), 848 x 480 (30fps), 640 x 480 (30fps))
  • integriertes Mikrofon für Tonaufnahmen (im Video-Modus)
  • Farbfotos bei Tag
  • schwarz/weiß Fotos in der Nacht (Infrarotblitz)
  • bis zu 6 Monate Standby
  • Erfassungswinkel der Sensoren:
    zentraler Sensor: 35-40°
    seitliche Sensoren: jeweils 30°
  • bis zu 20m Auslösungsdistanz
  • ca. 1 Sekunde Auslösezeit
  • Auslösungsempfindlichkeit ist einstellbar
  • optional werden Datum, Uhrzeit, Temperatur und Mondphase am Bild mitgespeichert
  • USB 2.0 und TV-out Anschluss

Lieferumfang:

  • 4 GB SDHC Speicherkarte
  • 8 Stück AA Batterien
  • Montageband
  • Wandhalterung
  • USB und TV Kabel
  • 3 Jahre Garantie

 

Link zur Produktpräsentation von Hofer
Link zum Angebot

 

MAGINON WK-3 HD Wildkamera bei Hofer

Ab 18. Dezember 2014 bietet Hofer in Österreich wieder eine MAGINON WK-3 HD Wildkamera für 89,99 Euro an.

Technische Daten:

  • 5 Megapixel
  • Full HD- Video-Aufnahme (1.920 x 1.080 Pixel, 15 fps)
  • integriertes Mikrofon für Tonaufnahmen (im Video-Modus)
  • Farbfotos bei Tag
  • schwarz/weiß Fotos in der Nacht (Infrarotblitz)
  • bis zu 6 Monate Standby
  • Erfassungswinkel der Sensoren:
    zentraler Sensor: 35-40°
    seitliche Sensoren: jeweils 30°
  • bis zu 20m Auslösungsdistanz
  • ca. 1 Sekunde Auslösezeit
  • Auslösungsempfindlichkeit ist einstellbar
  • optional werden Datum, Uhrzeit, Temperatur und Mondphase am Bild mitgespeichert
  • USB 2.0 und TV-out Anschluss

Lieferumfang:

  • 4 GB SDHC Speicherkarte
  • 8 Stück AA Batterien
  • Montageband
  • Wandhalterung
  • USB und TV Kabel
  • 3 Jahre Garantie

 

Link zur Produktpräsentation von Hofer
Link zum Angebot

 

MAGINON WK-3 HD Wildkamera bei Hofer

Ab 26. Juni 2014 bietet Hofer in Österreich wieder eine MAGINON WK-3 HD Wildkamera für 89,99 Euro an.

Technische Daten:

  • 5 Megapixel
  • Full HD- Video-Aufnahme (1.920 x 1.080 Pixel, 15 fps)
  • integriertes Mikrofon für Tonaufnahmen (im Video-Modus)
  • Farbfotos bei Tag
  • schwarz/weiß Fotos in der Nacht (Infrarotblitz)
  • bis zu 6 Monate Standby
  • Erfassungswinkel der Sensoren:
    zentraler Sensor: 35-40°
    seitliche Sensoren: jeweils 30°
  • bis zu 20m Auslösungsdistanz
  • ca. 1 Sekunde Auslösezeit
  • Auslösungsempfindlichkeit ist einstellbar
  • optional werden Datum, Uhrzeit, Temperatur und Mondphase am Bild mitgespeichert
  • USB 2.0 und TV-out Anschluss

Lieferumfang:

  • 4 GB SDHC Speicherkarte
  • 8 Stück AA Batterien
  • Montageband
  • Wandhalterung
  • USB und TV Kabel
  • 3 Jahre Garantie

 

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MAGINON Wildkamera bei Hofer

Hofer bietet ab 16. Dezember 2013 die MAGINON Wildkamera für 119,- Euro an.

Technische Daten:

  • 5 Megapixel
  • 6,1 cm / 2,4″ Farbmonitor
  • indoor- und outdoorfähig – IP54 spritzwassergeschützt
  • Farbfotos bei Tag
  • schwarz/weiß Fotos in der Nacht (Infrarotblitz)
  • bis zu 6 Monate Standby
  • Erfassungswinkel der Sensoren:
    zentraler Sensor: 35°
    seitliche Sensoren: 100°
  • bis zu 20m Auslösungsdistanz
  • ca. 1 Sekunde Auslösezeit
  • Auslösungsempfindlichkeit ist einstellbar
  • optional werden Datum, Uhrzeit, Temperatur und Mondphase am Bild mitgespeichert
  • Funktionen: Foto, Multishot, Video, Intervall, Zeitraffer, Timer, Passwortschutz, …
  • USB 2.0 und TV-out Anschluss
  • bis zu 16 GB SDHC Speicherkarten werden unterstützt
  • Abmessungen (Breite/Höhe/Tiefe):
    ohne Baumhalterung: ca. 8,4/13,4/4,8 cm
    mit Baumhalterung: ca. 8,8/13,7/7,5 cm

Lieferumfang:

  • 4 GB SDHC Speicherkarte
  • 8 Stück AA Batterien
  • Montageband
  • Baumhalterung mit zusätzlichem Batteriefach
  • USB und TV Kabel
  • Bedienungsanleitung
  • 3 Jahre Garantie

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