Revier Impressionen – Dezember 2015

Wie auf den folgenden Bildern nicht schwer zu erkennen ist, beschenkt uns der Dezember mit sehr vielen Sonnenstunden.

Bereits wenige Tage vor Weihnachten hat es auf ca. 1.500 m Temperaturen bis zu +10° C und es ist noch kein Schnee in Sicht. Vermutlich wird der nächste ergiebige Schneefall erst im Jänner eintreten, was in unseren Breiten nicht gerade üblich ist.


Test: Ennstaler Wildfutter

Lagerhaus-AltenmarktEs naht wieder die Fütterungszeit und somit auch die Zeit, um sich das Wildfutter für das Schalenwild anzuschaffen.

Wir Jäger sind verpflichtet, wenn Wild gefüttert wird, hier bestes Wildfutter vorzulegen. Hier soll insbesondere darauf geachtet werden, dass gentechnikfreies Wildfutter unserem heimischen Wild angeboten wird.

Wichtig für unsere Entscheidungsfindung war auch, dass die Hauptbestandteile vom Wildfutter aus Österreich kommen. Zusätzlich sollten auch noch wiederkäuergerechte bzw. strukturwirksame Rohfaserteile enthalten sein.

Genau diese Anforderung erfüllt das von uns gewählte Ennstaler Wildfutter.

Erfunden wurde das Ennstaler Wildfutter, federführend von Herrn Matthias Steger, im Lagerhaus Altenmarkt. Herr Matthias Steger beantwortete uns alle Fragen mit sehr viel Engagement und da merkte man sofort, dass dieses Wildfutter mit sehr viel Energie und Leidenschaft entwickelt wurde.

Ennstaler-Wildfutter-4

Komponenten:

  • Mais als Energielieferant
  • Hafer (Energie und Rohfaser)
  • Sesam Kombi (Mineralstoffe, Eiweiß und Vitamine)
  • Luzernenheu – Rohfaser aus Niederösterreich
  • Apfeltrester, der Geschmacksträger

Zusammensetzung:

  • 14 % Rohprotein
  • 10 % Rohfaser
  • 1,35 % Calcium
  • 0,65 % Phosphor

Calciumarmes Wildfutter verleitet das Wild zum Verbiss an Hölzer, die eben sehr reich an Calcium sind. Ein Negativ-Beispiel wäre, wenn nur Getreide (Hafer, Mais) als Futter vorgelegt wird – das wäre arm an Calcium und enthielte viel Phosphor.
Aber durch das optimale Calcium/Phosphor Verhältnis von 2:1 beim Ennstaler Wildfutter werden Schäl- und Verbissschäden weitgehend verringert.

Ennstaler-Wildfutter-1

Als Rohfaser ist im Ennstaler Wildfutter Luzernenheu aus Österreich enthalten. Das fördert die Wiederkautätigkeit und soll so eine Pansenübersäuerung verhindern. Von Beginn bis Ende der Fütterungszeit konnte bei uns eine sehr gut geformte Losung beobachtet werden.

Ennstaler-Wildfutter-3

Was uns bei diesem Wildfutter aufgefallen ist, dass in den Fütterungsbereichen von allen Fütterungen sehr viel Ruhe und Entspannung unter dem Wild herrscht – auch wenn sich mehrere Böcke innerhalb der Fütterung befinden.

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Durch den geflockten Mais wurde es auch mit dem Federwild in der Fütterung ruhiger – die doch recht lauten Eichelhäher bedienten sich beim vorher verwendetet Wildfutter recht ordentlich beim Mais. Hat noch den Vorteil, dass sich nun auch weniger Vogelkot bei den Futtertrögen befindet.

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Auf Lockstoffe wie z.B. Anis wurde hier komplett verzichtet und trotzdem wurde das Futter vom ersten Tag an sehr gut angenommen.

Natürlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass immer reichlich gutes und blattreiches Raufutter vorhanden sein muss.

Geliefert wird das Ennstaler Wildfutter in 30 kg Säcken, auf Paletten. Was hier auffällig ist, dass die 30 kg Futtersäcke um einiges größer sind, als die Säcke vom vorher verwendeten Futter. Das Ennstaler Wildfutter ist deutlich voluminöser. Aber auf Grund der letzten unterschiedlichen Winter kann hier keine Aussage getroffen werden, ob dadurch auch weniger Wildfutter verbraucht wurde.

Das Ennstaler Wildfutter wird bei uns auch heuer wieder zum Einsatz kommen. Für das gentechnikfreie Wildfutter aus unserer Region vergeben wir 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

 

Link zum Ennstaler Wildfutter
Link zum Lagerhaus Altenmarkt

 

 

Petition: Sicherheit im Wald für alle – Keine generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker

Einige Gruppen fordern vom Gesetzgeber eine generelle Öffnung aller Forststraßen und Waldwege für Mountainbiker. Unterstützt wird diese Forderung auch von der Organisation Naturfreunde Österreich.

Bild Mountainbike

Der österreichische Forstverein startet  nun eine Petition, gegen die generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker

Es gibt bereits ca. 27.000 km Routen für Mountainbiker. Tendenz steigend! Immer mehr Waldbesitzer versuchen mit neuen, vertraglich geregelten, Routen die Mountainbiker zu lenken.

Die Petition des Österreichischen Forstvereins „Sicherheit im Wald für alle – Keine generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker“ kann online unter www.sicherheitimwaldfueralle.at oder auch über eine ausdruckbare Liste unterzeichnet werden.

Link zur Petition: www.sicherheitimwaldfueralle.at

 

Revier Impressionen – März 2015

 

Revier Impressionen – Dezember

herrliche Felsformationen

herrliche Felsformationen

die kühle Winterluft beschert uns oft eine klare Fernsicht

die kühle Winterluft beschert uns oft eine klare Fernsicht

starker Rehwechsel

starker Rehwechsel

Stille genießen

Stille genießen

so ein Tee kann schon so wohltuend sein

so ein Tee kann schon so wohltuend sein