Buchempfehlung: Fütterung von Reh- und Rotwild: Ein Praxisratgeber

In eigener Sache

Seit einiger Zeit wird bereits über Sinn und Unsinn von (Reh-) Wildfütterungen diskutiert. Ist das Füttern nur gut gemeint und in Wirklichkeit nicht notwendig oder braucht das Wild die Fütterung bzw. die Hege im Winter? Viele der sogenannten Experten versuchen in diversen Fachzeitschriften diese Frage zu beantworten.

Zum eigenen Ärgernis wird oft von diesen Experten nur eine pauschale Antwort gegeben und es wird nicht differenziert ob das Wild im Flachland oder im Gebirge seinen Einstand hat. In den Expertisen ist nicht allzu oft enthalten ob das Wild, aus touristischen Gründen oder aufgrund von Erholungszwecken, beunruhigt wird, denn das würde die Sinnhaftigkeit von Rehfütterungen begründen – der verursachte Stress kostet dem Wild sehr viel Energie.
Auf ein bis zwei Seiten in einer Jagdzeitschrift kann dieses doch sehr komplexe Thema nicht beschrieben werden.

Zusätzlich treiben verendete Rehe die Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Fütterungen an. Dass aber der Grund für verendete Rehe, in Fütterungsnähe, oft am falschen Füttern liegt, belegen zahlreiche Untersuchungen von Veterinärmedizinern. Die Hauptursache liegt sehr oft an einer akuten Pansenübersäuerung, sprich am falschen Füttern! Nur Kraftfutter vorzulegen ist der falsche Weg. Hier ist ein Wiederkauen nicht mehr möglich und der ph-Wert sinkt. D.h. es kommt hier zu einer akuten Pansenübersäuerung. Wild benötigt eben eine gut strukturierte Rohfaser – speziell Rehe benötigen Heu mit einem hohen Kräuteranteil.

Sollte zum Heu zusätzlich Kraftfutter vorgelegt werden, dann sollte man unbedingt darauf achten, dass das Futter gentechnikfrei ist und Rohfaser enthält. Wir verwenden z.B. das Ennstaler Wildfutter: Test – Ennstaler Wildfutter

Das Buch

Armin Deutz (Amtstierarzt aus der Steiermark), Karl Buchgraber und Johann Gasteiner beschreiben in ihrem Praxisratgeber Fütterung von Reh- und Rotwild auf ca. 144 Seiten das richtige Füttern der beiden angeführten Wildarten. Es werden die Grundzüge der Verdauung von Wiederkäuern erklärt. Welche Typen von Wiederkäuern gibt es und wie wie muss das Futter für die jeweilige Wildart zusammengesetzt werden sind nur einige der Fragen die in diesem Buch ausführlich beantwortet werden.

Weitere Themen:

  • Sinn- und Unsinn von Fütterungsmaßnahmen
  • Leiden Wildtiere Hunger?
  • Futtermittelbeurteilungen, Futtermittelkunde, Lagerung von Futter
  • Beispiele für Futterrationen
  • Salz als Ergänzung
  • Standort und Bau von Fütterungen
  • Fütterung und Wildschaden
  • u.v.m.

Dem Buch liegt auch noch eine CD bei. Sie dient als Ergänzung zum Buch und man kann sich in den 8 Filmen und in den 45 PDF Dokumenten (Berichte, Checklisten und Tabellen) noch weiter rund um das Thema Fütterung und Futter für Rot- und Rehwild vertiefen.

Dieses sehr gut verständliche Buch, mit vielen Praxisbeispielen, findet man im guten Fachhandel oder kann auch z.B. bei Amazon bestellt werden: Link zum Buch (Amazon)

 

Schmalspießer (Rotwild)

Unsere Rotwildspießer, egal wie gut oder schlecht veranlagt, werden auf Grund einer Vereinbarung in der Hegegemeinschaft ganzjährig geschont.

 

Rotwild – Spießer im Oktober

Rotwild Spießer im Oktober

 

Petition: Sicherheit im Wald für alle – Keine generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker

Einige Gruppen fordern vom Gesetzgeber eine generelle Öffnung aller Forststraßen und Waldwege für Mountainbiker. Unterstützt wird diese Forderung auch von der Organisation Naturfreunde Österreich.

Bild Mountainbike

Der österreichische Forstverein startet  nun eine Petition, gegen die generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker

Es gibt bereits ca. 27.000 km Routen für Mountainbiker. Tendenz steigend! Immer mehr Waldbesitzer versuchen mit neuen, vertraglich geregelten, Routen die Mountainbiker zu lenken.

Die Petition des Österreichischen Forstvereins „Sicherheit im Wald für alle – Keine generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker“ kann online unter www.sicherheitimwaldfueralle.at oder auch über eine ausdruckbare Liste unterzeichnet werden.

Link zur Petition: www.sicherheitimwaldfueralle.at

 

Baumschäden an Jungbäumen durch Verbiss von Weidevieh

Nicht nur das Wild verursacht Verbissschäden, auch das Weidevieh (Rinder, Schafe, …) verbeisst Bäume und verursacht außerdem Trittschäden am Wald, wie folgendes Video zur Schau stellt:

 

Der Wildacker – Teil 2

Hier der zweite Teil der Serie „der Wildacker“ von Martin Schmidt.

Im ersten Teil (30.05.2012 – Der Wildacker – Teil 1), unserer Dokumentation haben wir Ihnen bereits viele Grundlagen zum Wildacker näher gebracht, in diesem Teil werden wir uns mit dem Anbau, der Pflege und der Düngung beschäftigen.
Der wichtigste Grundsatz ist wohl:
„Wildäcker müssen mit derselben Sorgfalt wie landwirtschaftliche Hauptfrüchte angebaut werden“

Bild von www.wildacker.at zur Verfügung gestellt

Der Anbau:
Eine sorgfältige Vorbereitung des Bodens und des Saatbeets sind Voraussetzung für den Erfolg der Mischungen. Dünge- oder Bearbeitungsfehler lassen sich gerade auf Flächenstilllegungen später kaum noch korrigieren. Im schlimmsten Fall müssen falsch bewirtschaftete Flächen frühzeitig geschlegelt oder umgebrochen werden. Wildackermischungen verhindern nicht das Wachsen von unerwünschten Ackerkräutern. Unter Einhaltung der Empfehlungen zum Anbau unterdrücken sie jedoch wirksam, durch kontrollierte Beschattung, die häufigsten und keineswegs seltenen Ackerkräuter. Nachtschatten, Kamille, Sternmiere, Knöterich Gewächse, keimende Disteln und Weißer Gänsefuß (Melde) z.B. werden von den Wildacker-Mischungen sehr gut unterdrückt. Der Erfolg bei den Ausläufer treibenden Pflanzen, wie Brennnessel, Ampfer und Quecke, ist dagegen weniger gut bis schlecht und richtet sich nach dem Grad der Verkrautung einer Fläche zum Zeitpunkt der Bestellung.

Mit wenigen Schritten erreicht auch der landwirtschaftlich Unerfahrene eine gute Wildackerfläche:

  1. Rechtzeitig eine Bodenprobe entnehmen um den Boden analysieren lassen
  2. Hohen Altaufwuchs rechtzeitig schlegeln um ihn einarbeiten zu können
  3. Kalkmangel mit kohlensaurem Kalk beheben, auf Böden mit einem PH-Wert unter 5,3 kann nichts wachsen. Der optimale Bereich liegt hier bei PH-Wert 7,0
  4. Fläche erst kurz vor der Aussaat herrichten, hier ist die Ackerkrautunterdrückung der Mischung wesentlich besser.
  5. Anbau der Mischung in ein gut vorbereitetes Saatbeet mittels Maschineller- oder Händischer- Aussaat.

Spezialmischung - Bild von www.wildacker.at zur Verfügung gestellt

Die Pflege und Düngung:
Nachdem die Mischung nun ordnungsgemäß angebaut wurde braucht sie auch weiterhin ein wenig Aufmerksamkeit.
Der erste Schritt ist die Kopfdüngung, um den Pflanzen einen optimalen Start zu ermöglichen. Der optimale Zeitpunkt liegt hier bei ca. 21-28 Tagen nach der Aussaat, die Pflanzen sollten dann so ca. 10-15cm hoch sein. Wichtig ist es aber den richtigen Dünger zu verwenden, hier hat sich unser NPK-Volldünger (14 / 10 / 20 / +4S) bestens bewährt. Stickstoff gibt Wachstum, Phosphor gibt Standfestigkeit und Kali gibt Geschmack……….
Sollte der Druck der Ackerunkräuter nach dem Anbau zu groß werden ist es sehr hilfreich die Fläche ca. 14-21 Tage nach der Aussaat hoch abzumähen, wenn man den Unkräutern den „Kopf“ abschneidet dann werden diese im Wachstum so stark beeinträchtigt das in den meisten Fällen die gewünschte Kultur in der Zwischenzeit eine geschlossene Decke gebildet hat und ein durchwachsen der Unkräuter verhindert.

Bild von www.wildacker.at zur Verfügung gestellt

Sollte die Mischung zu hoch werden empfiehlt es sich die Mischung einmal im Jahr zu kürzen, hier wäre das höhere mähen und wegräumen des Schnittes die optimale Variante.
Beim Mulchen oder schlegeln besteht die Gefahr das die Pflanzen zu tief am Boden abgeschnitten werden und es dadurch zu offene Stellen am Boden kommt wodurch die Ackerunkräuter wieder die Möglichkeit haben anzuwachsen. Des Weiteren „ersticken“ vor allem die feinen Kräuter unter der Mulch Schicht und es bleiben nur mehr die Gräser übrig. Eine solche Fläche verliert schnell an Attraktivität und wird nicht mehr gerne angenommen.
Für den Pflegeschnitt sollten die Flächen ebenfalls halbiert werden damit dem Wild immer ein reifer Bestand zur Verfügung steht.
Eine Bestellung der Hälfte der Ackerflächen im Rotationsverfahren, bedeutet halbe Arbeitszeit und Kosten. Dem Wild steht somit weiterhin die Hälfte der Flächen zur Verfügung.
Unsere Mischungen sind bewiesener Maßen über viele Jahre selbstverträglich.

Für Beratungen rund um den Wildacker stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, kontaktieren Sie uns unter office@wildacker.at oder besuchen Sie unserer Webseite www.wildacker.at und lassen Sie sich von unserem Angebot überzeugen.

Weidmannsheil
Martin Schmidt
Kontakt:
www.wildacker.at
office@wildacker.at
Tel.: +43 (0)664 152 17 37

Der Wildacker – Teil 1

Wie bereits am 25.05.2012 (Wildacker „Sinn oder Unsinn“) angekündigt, wird hier im Blog eine Serie über Wildäcker bzw. Wildäsungsflächen veröffentlicht. Autor dieser Artikelserie ist Martin Schmidt, der Inhaber von www.wildacker.at und verlässlicher Ansprechpartner bei der Wahl des richtigen Saatgutes, bei der Anlage, Pflege und Düngung von Wildäsungsflächen sowie bei der Beseitigung von Wildschäden.

Der Wildacker oder Wildäsungsflächen gewinnen immer größere Bedeutung als aktive Vorbeugung zum Wildschaden.

Der Druck und der Stress für unsere Wildtiere wird immer größer, die Lebensräume schrumpfen oder werden eingeengt. Die Freizeitaktivitäten werden ständig mehr und erreichen jetzt Bereiche die bis Dato noch verschont wurden. Auf der anderen Seite kommt der Druck aus der Land- und Forstwirtschaft.

Wo hat unser Wild da noch Platz?

Hier sind jetzt wir Jäger aber auch die Landwirte gefragt um aktiv dagegen zu steuern bzw. um Flächen zu schaffen die nicht im Einzugsgebiet vom Massentourismus und Freizeitstrecken liegen, Flächen auf denen das Wild sich wohl und sicher fühlt. Aber auch die Bejagung hat hier einen hohen Stellenwert.

Bild von www.wildacker.at zur Verfügung gestellt

„WILDÄCKER SOLLEN UND MÜSSEN AUCH RUHEZONEN SEIN UND DÜRFEN NICHT NUR ZUR ABSCHUSSERFÜLLUNG DIENEN“

Unsere Persönliche Erfahrung hat uns gezeigt das es wenig Sinn macht auf den Wildäckern zu jagen, vielmehr dienen uns diese Flächen als Beobachtungsflächen um zu sehen was auf den Flächen los ist, das Wild kommt früher und vertrauter auf die Flächen als vorher. Wildäcker sollen dem Wild vor allem als Äsungs- und Ruhezone dienen. Bejagt werden lediglich die Wechsel zu den Wildäckern, die einzige Ausnahme ist der reife Bock oder der Brunfthirsch, diese werden auch auf dem Wildacker erlegt. Wobei es sich hier aber lediglich um 2-3 Abschüsse im Jahr handelt und diese somit keine starke Gewichtung haben.

Welche Überlegungen sind Grundsätzlich für einen Wildacker von Bedeutung:

Habe ich eine Fläche auf einem geeigneten Standort

  • Wie kann ich die Fläche bearbeiten
  • Wie sieht der Boden aus (PH-Wert und Nährstoffversorgung)
  • Für welche Wildarten benötige ich welches Saatgut

Bei der Wahl der Fläche und des Standortes ist darauf zu achten das es ausreichend Licht auf der Fläche gibt, die Beschattung sollte unter 40% liegen.

Zwei Leitsätze für die Flächenwahl liegen mir besonders am Herzen:

„Es kommt nicht auf die Größe eines Wildackers an sondern auf die Attraktivität“

„Viele kleine Flächen die über das Revier verteilt sind bringen mehr als eine Große“

Die Flächen sollten auch mit Maschinen bearbeitbar sein um diese pflegen zu können, ansonsten verwildern die Flächen meist sehr schnell und geraten dann wieder in Vergessenheit. Bei der Vorbereitung des Bodens sollte auch darauf geachtet werden das man evtl. Baumstöcke und Steine entfernt damit man auch den Pflug, die Egge und eine Sämaschine einsetzen kann. Kleine Flächen können natürlich auch von Hand eingesät und gepflegt werden.

Sollte die Fläche erstmalig bestellt werden so kann es zu einem Ausfall der Leguminosen kommen da im Bodenleben noch keine bzw. nur eine sehr geringe Anzahl an Knöllchenbakterien vorhanden sind (auf die richtige Saatgutwahl achten).

Der Boden sollte mit einer Bodenprobe analysiert werden um einen Einblick über den PH-Wert und die Nährstoffversorgung zu erhalten.

Für verschiedene Wildarten gibt es verschiedene Wildackermischungen, das Reh als „Konzentratselektierer“ benötigt eine andere Zusammensetzung wie der Rothirsch als „Intermediärtyp“ oder das Niederwild.

Wildacker Brunftmischung

Brunftmischung - Bild von www.wildacker.at zur Verfügung gestellt

Das Äsungsangebot sollte grundsätzlich über das ganze Jahr zur Verfügung stehen, dies kann nur durch eine gute Zusammensetzung aus verschiedenen Saaten erreicht werden. Es gibt in jeder Mischung sogenannte Deckfrüchte die als erstes anwachsen und schnell Masse bringen sodass die anderen Saaten unter dem Schirm in einem „Kleinklima“ heranwachsen können. Eine solche Saat wäre z.B. Buchweizen, dieser wächst schnell an und steht dem Wild anschließend als erste Äsung zur Verfügung. Danach kommen dann die verschiedenen Kräuter, Getreidesorten und Gräser als Äsung zum Tragen und als letztes bleiben die Winteräsungspflanzen wie Markstammkohl, Furchenkohl aber auch die überwinternden Gräser übrig. Im Frühjahr sind die Flächen meist wie abgemäht und können durch eine entsprechende Düngung relativ schnell wieder attraktiv gemacht werden.

Details zum Anbau, Pflege und Düngung erhalten Sie im zweiten Teil unserer Dokumentation über Wildäcker.

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Wildacker „Sinn oder Unsinn“

Es freut mich besonders eine Serie über das Thema Wildacker veröffentlichen zu dürfen.
Autor dieser Artikelserie ist Martin Schmidt, der Inhaber von www.wildacker.at und verlässlicher Ansprechpartner bei der Wahl des richtigen Saatgutes, bei der Anlage, Pflege und Düngung von Wildäsungsflächen sowie bei der Beseitigung von Wildschäden.

 
 
Der Druck auf die Landwirtschaft wird von vielen Seiten immer größer, die Flächen wachsen durch Zusammenlegungen und Pachtungen ständig an, die Maschinen werden länger, höher, breiter und schneller. Es geht hier für alle Seiten ums Überleben, für die Landwirtschaft und vor allem für unser Wild das mit dem Druck und Stress nicht mithalten kann.

Wo bleibt hier noch Platz für unser Wild?
Was können wir tun, um den Platz bzw. die Flächen die noch da sind für jagdliche Zwecke zu nutzen?
Wie können wir neue Flächen erschließen, die für unser Wild interessant sind?

Wichtig ist es, sich zuerst einmal Gedanken darüber zu machen, ob ich überhaupt Wildäcker anlegen will, oder auch nur darüber reden möchte, wie es früher einmal war. Wenn ich mich für Wildäcker entschieden habe dann muss ich überlegen wie ich die Wildäcker anlegen möchte, was werde ich anbauen, wie kann ich die Flächen bearbeiten, wie ist die Lage im Revier (auch wenn die Fläche nicht so optimal ist sollte sie nicht abgelehnt werden wenn man sie angeboten bekommt, vielleicht gibt es vom selben Eigentümer wieder mal was interessanteres), wie groß sind die Flächen, wie lange kann ich die Fläche Nutzen und eine der wichtigsten Fragen, was wächst in der Umgebung??

Es ist vielleicht für viele einleuchtend das es keinen Sinn macht einen Wildacker mit Mais zu pflanzen wenn ich rings herum zig Hektar an Mais als Landwirtschaftliche Kultur habe.
Des weiteren ist es nicht notwendig Wildäcker mit zig Hektaren anzulegen, viel besser wäre es ein Netzwerk aus kleinen Remisen und Äsungsflächen zu schaffen, es soll darin Äsung, Deckung und vor allem Ruhe geben. Es gibt auch in Zeiten wie diesen genügend Flächen die uns zur Verfügung stehen würden, wir müssen sie nur nutzen. Man denke nur an Flächen die durch die schweren Stürme der letzten Jahre kahl gefegt wurden, Flächen die aufgrund des Wachstums der Landwirtschaft nicht mehr produktiv bewirtschaftet werden weil vielleicht der 5 Schar Pflug keinen Platz findet.

Wäre es nicht schön hier kleine aber feine Äsungsflächen zu schaffen?? Den Verbiss-Druck im Wald zu mildern weil andere Äsung zu Verfügung steht??

Aber viele dieser Ansätze scheitern leider am Gespräch, am Gespräch zwischen Jäger und Landwirt bzw. Grundeigentümer, was spricht dagegen mit den Landwirten zu reden was denn auf diversen Flächen angebaut wird und dann selbst zu planen?? Oder was z.B. nach dem Getreide mit dem Stoppelfeld geschieht?? Aber es sollte dann eben nicht beim reden bleiben, sondern es sollte auch etwas geschehen. Es hat keiner was davon wenn ständig nur darüber geredet wird wie es früher war, was es früher alles gab und was man machen möchte…..

Wir sind jetzt gefragt etwas zu tun und wir sollten nicht darauf warten dass es andere für uns tun, die warten schon zu lange darauf dass wir es für sie tun und aus diesem Grund geschieht nichts.

Ich kann jetzt nur noch ein paar Dinge festhalten die mir persönlich wichtig sind:

  • Wildäcker machen immer Sinn
  • Nicht die Größe ist entscheidend über den Erfolg sondern die Qualität
  • Wildäcker sollten Ruhezonen und nicht reine Flächen für die Abschusserfüllung sein

Weidmannsheil
Martin Schmidt
Kontakt:
www.wildacker.at
office@wildacker.at
Tel.: +43 (0)664 152 17 37