Wildretter / Kitzretter – Vermeidung von Mähtod

Jährlich erleiden tausende Rehkitze in Österreich den Mähtod. Nicht nur Rehkitze werden vermäht, sondern auch auf Wiesen brütende Vögel, Feldhasen, Fasanen, …

Verwesende Körperteile können dann in Heu- und Siloballen (sauerstoffarme Umgebungen) große Probleme bereiten. In den Ballen kann der Erreger Clostridium botulinum das Gift Botulinumtoxin freisetzen. Dieses hochtödliche Gift setzt den Rindern ziemlich zu und führt oft zu dessen Tod.
Somit ist die Vorbeugung gegen den Mähtod keine rein jagdliche Komponente, sondern ist auch für die Landwirtschaft notwendig!

Auf der Jagdmesse Hohe Jagd haben wir am Stand von Wildacker ein interessantes Gerät entdeckt: einen akustischen und optischen Wildretter.

Der Wild- bzw. Kitzretter wird ca. 50 m vom Waldrand auf einer Höhe von ca. 1,5-2 m aufgestellt und hat eine Reichweite von ca. 120 m, d.h. zw. 2 Kitzretter liegt eine Entfernung von ca. 240 m. Sie sollen eine Tag vor dem Mähvorgang aufgestellt werden, somit wird ein Gewöhnungseffekt vermieden.

Bildquelle: wildacker.at

Der Wildretter besitzt einen Dämmerungsschalter, d.h. das Gerät aktiviert sich mit Einsetzen der Abenddämmerung. Es werden laufend bis am nächsten Morgen optische Lichtsignale ausgesendet. Zusätzlich erfolgt im Intervall ein akustisches Signal aus einer Piezo-Sirene. Somit wird das Wild zusätzlich vergrämt. Nach der Morgendämmerung deaktiviert sich das Gerät wieder. Betrieben wird der Kitzretter mittels 12 V Batterie/Akku.

Vielleicht gibt es im Sinne der Landwirtschaft und dem Tier- und Artenschutz Hegegemeinschaften oder Jagdgesellschaften die sich Geräte zum Verleihen anschaffen. Einige Jagdvereine gehen da bereits mit gutem Beispiel voran.

Link zum Kitz- bzw. Wildretter: www.wildacker.at

Fernglas-Test: Steiner Ranger Xtreme 8×42

Bei den Ferngläsern gibt es ein Preissegment das sehr hat umkämpft ist. Es ist die Preisklasse unter den hochpreisigen Ferngläsern. Und da gibt es so einige Marken die Produkte anbieten. Wir haben uns ein Glas aus dem Hause Steiner genauer angesehen.

Steiner Optik

Steiner Optik, mit Sitz in Bayreuth (Bayern) produziert seit über 60 Jahren Ferngläser und ist bekannt für Armee-, Marine- und Outdoor-Ferngläser. Aber auch für den jagdlichen Bereich werden Ferngläser produziert. Vor allem brachte Steiner, in den letzten Jahren mit dem 8×56 Nighthunter, viel Bewegung in den Markt hinein, was auch viele überaus positive Testberichte belegen. Aus diesem Grund wollten wir ein 8×42 Glas von Steiner testen.

Steiner Ranger Xtreme 8×42

Für die Jagd verwenden wir ausschließlich Ferngläser mit 8-facher Vergrößerung. Deshalb haben wir uns für das Ranger Xtreme 8×42 entschieden.

Lieferumfang
  • Steiner Ranger Xtreme 8×42
  • Tasche (inkl. Tragegurt)
  • Regenschutzdeckel
  • Objektivschutzklappen
  • ClickLoc Neoprentragegurt
  • Bedienungsanleitung
  • Putztuch
Spezifikationen
  • Vergrößerung: 8-fach
  • Objektivdurchmesser: 42 mm
  • Gewicht: 780 g
  • Abmessungen: 125 x 147 x 63 mm (B/H/T)
  • Lichtstärke: 27,60
  • Dämmerungszahl: 18,3
  • Sehfeld auf 1000 m: 125 m
  • Nahfokusbereich: 1,90 m
  • Wasserdicht: bis 3 m
  • Stickstofffüllung: Ja
  • Garantie: 10 Jahre

In der Praxis

Genug von den technischen Daten – nun wollen wir sehen, was das Fernglas in der Praxis taugt.

Transportiert wird das 8×42 in einer großzügigen Tasche. Verschlossen wird die Tasche mittels Reißverschluss – dieser ist deutlich leiser als ein Klettverschluss. Einzige Anregung zur Tasche: ein kleines Fach für z.B. das mitgelieferte Reinigungstuch wäre vorteilhaft.

Das 780 g schwere Fernglas lässt sich, mit dem Neopren-Tragegurt, angenehm tragen. Der Neopren-Polster ist mit einer Länge von ca. 36 cm und einer Breite von ca. 4 cm, für ein Glas in dieser Preisklasse, sehr großzügig bemessen.

Ein weiteres Highlight des Tragegurts ist das ClickLoc-System, mit einem Handgriff kann man den Gurt schnell und vor allem lautlos vom Fernglas lösen. Das ist speziell beim Ansitz von Vorteil, wenn man das Glas gerne auf der Bank ablegt – da bleibt das Fernglas beim Anheben nirgends hängen.

Das Xtreme 8×42 verfügt über eine NBR Longlife Gummiarmierung. Sie schützt nicht nur das Fernglas vor Öl oder Säure, sondern bleibt auch bei Nässe oder Kälte griffig und rutschfest. Sie hat allerdings den Nachteil, dass auch Schmutz und Staub leichter haften bleibt. Auf der Unterseite befinden sich Daumenmulden, die zusätzlich den Komfort steigern.

Die beiden Okulare besitzen Augenmuschelklappen aus hautfreundlichem Silikon. Die Klappen schützen vor störendem Seitenlicht. Brillenträger können diese lautlos umklappen – durch einen Dreh lassen sich die Augenmuscheln verstellen. Die beiden Objektive werden ebenfalls durch abnehmbare Schutzdeckel geschützt.

[aartikel]B00EUUJ5N4:right[/aartikel]Fokussiert wird das Fernglas mittels Fokusierrad am Mitteltrieb. Das Rad ist extra groß und lässt sich auch mit Handschuhen gut bedienen. Ab ca. 2 m kann scharfgestellt werden. Am linken Okular befindet sich der Dioptrienausgleich.

Ein Beschlagen der Linsen von innen ist Dank der Stickstofffüllung nicht möglich. Temperaturschwankungen beeinträchtigen somit das Fernglas nicht. Eine Stickstofffüllung sollte für Jagdferngläser Standard sein.

Nun zur Optik, Steiner bewirbt das Glas auch mit dem Titel High-Contrast-Optik. Und hier wurde nicht zu viel versprochen. Die Linsen liefern selbst bei schlechtem Licht klare, helle und vor allem kontrastreiche Bilder. Die chromatische Aberation tritt nur minimal am Bildrand auf und ist fast nicht erkennbar.

Eine chromatische Aberatrion (CA) ist eine Farbverfälschung, die sich meist als grün/violetter Farbsaum äußert.

Das Ranger Xtreme 8×42 liefert in der Mitte ein richtig scharfes und klares Bild. Allerdings ist im Randbereich eine Unschärfe erkennbar – für ein Fernglas in dieser Preisklasse ist das aber vernachlässigbar.

Die Garantie beträgt 10 Jahre, davon ausgekommen sind Schutzkappen, Augenmuscheln und weitere Verschleißteile.

Mit dem Steiner Ranger Xtreme 8×42 hält man für ca. € 500,- bis 600,- ein robustes aber dennoch ausgewogenes Fernglas in der Hand und die hervorragend optische Leistung überrascht in diesem Preissegment. Wir vergeben für dieses Fernglas 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zum Hersteller: Steiner Ranger Xtreme 8×42

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Waffenauktion: Joh. Springer’s Erben
22. klassische Auktion (April 2017)

[aartikel]344014495X:right[/aartikel]Joh. Springer’s Erben startet am 20.04.2017 ab 16 Uhr die 22. klassische Auktion, mit Artikel in folgenden Sparten:

  • Antike Waffen
  • Blankwaffen
  • Flinten
  • Freie Waffen
  • Kombinierte Waffen
  • Kunst
  • Optik
  • Ordonnanzgewehre
  • Pistolen
  • Repetierbüchsen
  • Revolver
  • Sonstige Büchsen
  • Waffenzubehör
  • usw.

Link zur Waffenaukion
Link zum Online Katalog

Versteigerungsort
Joh. Springer’s Erben
Kagraner Platz 9
1220 Wien
Telefon: +43 1890-90-03

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Ergebnis 11. Stegenwalder Wintercup 2016/2017

Nikon-BDC-1Die Ergebnisse des 11. Stegenwalder Wintercups 2016/2017 wurden heute auf auf der Homepage der Salzburger Jägerschaft veröffentlicht. 312 Schützen und 58 Mannschaften nahmen an diesem großartigen, vier Monate andauernden, Wettbewerb teil.

Die vielen Besucher der Preisverteilung am 4.3.2017, durften sich über unzählige Sachpreise wie z.B. Abschüsse und Jagdeinladungen, Steyr Mannlicher, Fernglas von Swarovski, u.v.m freuen.

Dieser von der Salzburger Jägerschaft perfekt organisierte Wettbewerb wird 2017/2018 bestimmt in die 12. Auflage gehen.

Links zum Stegenwalder Wintercup:
Ergebnis 2016/2017

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Bleifreie Geschosse – Interview mit iBEX – Teil 2

hier geht es zum 1. Teil des Interviews: LINK

Es handelt sich hier um Teilzerleger, was bedeutet das und worin liegen hier die Vor- und Nachteile?
iBEX: Unsere Erfahrung seit Beginn hat einfach gezeigt das der Teilzerleger  wesentlich zuverlässiger funktioniert als ein Deformationsgeschoss, weil einfach die tödlich wirksame Trefferzone größer ist, es sind auch die meisten erfolgreichen Bleigeschosse Teilzerleger und haben das millionenfach bewiesen, da setzten wir an. Wenn ein Geschoss in der Wirkung geringer ist weil es keine Splitter liefert nehmen wir in Kauf das Wild öfter nachsuchen zu müssen als erforderlich, das wollen wir nicht. Treffen sie auf 300 Meter zuverlässig eine Bierdeckel könne sie jeden Geschosstyp verschießen und werden jagdlicht erfolgreich sein, aber Hand aufs Herz wer kann das in jeder Situation? Ein Jagdgeschoss wird immer ein Kompromiss der Eigenschaften sein, nur Vorteile geht halt nicht. Ausschuss haben wir eigentlich immer, auch auf große Entfernungen weil der Restkörper des Geschosses einen kleinen Durchmesser hat das Geschoss aber sehr viel Energie an das beschossene Stück abgibt. Deswegen ist der Ausschuss auch öfters nur kalibergross, wir wollen die Wirkung im Wildkörper und nicht in einem Trichter auf der Ausschussseite.

Wie sieht es mit der Wildbretentwertung aus und spricht das Kupfergeschoss auch bei geringeren Stücken schnell an?
iBEX: TORNADO hat mehr Wildbretentwertung als VIPER, beide aber nicht mehr als tausende verschiedene Bleigeschosse wo es ja bekanntlich auch jede Variante gibt von moderat bis katastrophal. Der Großteil hängt hier vom Wiederlader selbst ab wie heiß er seine Patrone verlädt, das sollte einem jeden bewusst sein.
Wir verwenden bewusst keine Kunststoffspitzen weil wir der Ansicht sind die feineren Splitter der Geschossspitze sprechen sofort ab Eintritt des Geschosse an und da verschenken wir keinen CM an Wirkung. Die schwereren Splitter hingegen sind für eine hohe Tiefenwirkung auch bei Schrägschüssen von Vorteil.

iBEX im Energievergleich mit einem Bleigeschoss – erstellt mit RELOADA

Was ist zu beachten, wenn man auf bleifreie Munition/Geschosse umsteigen will?
iBEX: Ordentliche Waffenreinigung, am besten beim Büchsenmacher.
Als zweiter Schritt ob die Waffe diese Geschosse auch verträgt, TORNADO ist hier unser Spezialist, damit werden auch 100 Jahre alte Hahngewehre erfolgreich geladen. Es galt mit diese Entwicklung die weit verbreitete Meinung, alte Waffen schießen damit nicht, aus dem Weg zu räumen. VIPER ist hier etwas spezieller zu sehen. Ist die Präzision OK, jagen sie wie bisher nur können sie jetzt länger Fleckhalten als gewohnt und haben weniger Rückstoß.

Man hört oft, dass es mit bleifreier Munition Präzisionsprobleme gibt. Gibt es spezielle Anforderungen an eine Waffe oder muss man sich gar eine neue Waffe zur Verwendung von bleifreier Munition anschaffen?
iBEX: Präzisionsprobleme gab es schon immer, auch mit Blei, es ist nur so das jeder Jäger sich durch testen des Büchsenmachers oder auch selber, sich ein Geschosstyp als präzise für diese Waffe erwiesen hat, und dabei bleibt man in der Regel, außer die Wirkung entspricht nicht der eigenen Vorstellung dann wird wieder gewechselt. Jetzt probieren sie bleifrei, da wird es in den seltensten Fällen so sein das die Waffe auf Anhieb besser schießt als das bekannte Geschoss.
Das ist auch für die Patronenhersteller eine große Herausforderung weil auf dem Gebiet bleifrei noch zu wenig Serienmunition angeboten wird, das wird ständig besser. Vorteil für den Wiederlader er kann präzise auf seine Waffe abstimmen und wird hier einer Serienmunition die in allen Waffen möglichst gut sein soll immer überlegen sein.
Eine neue Waffe ist nicht erforderlich, wobei schon einige Hersteller auf bleifrei reagieren und spezielle Laufprofile anbieten die sicher den Trend positiv beeinflussen wenn ich ohnehin eine neue Waffe anschaffe kann das ein Thema sein, lassen sie sich bei ihrem Büchsenmacher beraten.

Muss die Waffe nach Gebrauch von bleifreier Munition öfters gereinigt werden?
iBEX: Bei iBEX Geschossen nicht mehr als gewohnt, auch hier gilt je rasanter das Kaliber umso öfter muss ich reinigen um die Präzision zu erhalten. Leider wir oft falsch geputzt oder einfach zu wenig. Der Büchsenmacher soll hier die richtige Adresse sein.

Wie sieht es mit dem Laufverschleiß aus, wenn man iBEX Geschosse verwendet?
iBEX: Durch unsere speziellen Geschossprofile ist auch in dem Bereich kein erhöhter Verschleiß bekannt.

Sie bieten auch „Custom Made“ Geschosse an. Was wird hier geboten bzw. welche Gestaltungsfreiheiten hat man und wie geht die Abwicklung vonstatten?
iBEX: TORNADO Geschosse gibt es hier in unterschiedlichen Wirkungen bis hin zur Möglichkeit zusammen mit iBEX ein eigenes Geschoss zu entwickeln.
Zu diesen Themen bitte in unserer Homepage stöbern wo auch die Abwicklung genau beschrieben ist: www.ibex-bullets.com

Vielen Dank für das Gespräch.

Link zu iBEX-Bullets.com

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Waffenregisterbescheinigung ONLINE – meine Waffen im ZWR abfragen

In Österreich müssen seit dem 1. Oktober 2012 Waffen in allen Kategorien im zentralen Waffenregister (ZWR) registriert werden.

Seit kurzem hat man mit der Funktion Waffenregisterbescheinigung ONLINE Einsicht ins ZWR. Der Zugang erfolgt mittels Bürgerkarte/Handysignatur über die Seite des Bundesministeriums für Inneres (BMI). Dort bekommt man man eine Auflistung aller aktuell registrierten Schusswaffen – natürlich kann man nur seine eigenen Waffen abfragen.

Der Dienst ist kostenlos und kann beliebig oft verwendet werden (Stand: Februar 2017).

Link: Waffenregisterbescheinigung ONLINE
Link: Registrierung von Waffen im Zentralen Waffenregister (ZWR)

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Bleifreie Geschosse – Interview mit iBEX – Teil 1

Bleifreie Munition ist nichts Neues, aber dennoch sorgen die bleifreien Alternativen in den letzten Jahren für viel Skepsis und dementsprechend viel Diskussionsstoff. In manchen Revieren wird nur noch bleifreie Munition erlaubt oder empfohlen.

Nachdem wir heuer ebenfalls auf bleifreie Geschosse umsteigen werden und sich zu diesem Thema im Laufe der Zeit viele Fragen angesammelt haben, konnten wir mit iBEX, einen österreichischen Hersteller von bleifreien Kupfergeschossen, ein Interview führen.


[aartikel]3788811153:right[/aartikel]iBEX ist ein relativ neuer Hersteller von bleifreien Geschossen. Aus welchem Grund produziert iBEX diese alternativen Geschosse?

iBEX: Wir sind neu am Markt das ist richtig, der eigentliche Grund liegt aber etwas weiter zurück, es war die ständige Suche nach dem Geschoss mit der flachsten Flugbahn und höchsten Präzision um damit die beste Wirkung zu erreichen.
Das begann ca vor 15 Jahren mit den ersten bleifreien Geschossen von einigen innovativen kleinen Herstellern die damals schon an den Erfolg der bleifreien Geschosse glaubten, lange vor der Adlerdiskussion und Bleiverbot.
Flacher flogen die meisten die wir getestet hatten, Präzision und Wirkung oder Geschosswirkung waren oft sehr unterschiedlich und alle Eigenschaften waren schwer in einem Geschoss zu finden. Funktionierte dann eines sehr gut wurde es meisten wieder geändert  oder war einfach nicht lieferbar und zwingt einen wieder von null zu beginnen was mit hohen Kosten verbunden war.
Vor ca. 8 Jahren entstand dann die Idee ein Geschoss selbst zu bauen um Geschosswirkung, Präzision und Waffenverträglichkeit unter einen Hut zu bringen bei sicherer Verfügbarkeit. Kleine Betriebe leisten hier oft mehr Entwicklungsarbeit als große Hersteller weil die Produktionskosten sehr hoch sind wenn Geschosse nicht gepresst sondern auf CNC gedreht werden müssen.

Gibt es bereits Testergebnisse der iBEX Geschosse?
iBEX: Testergebnisse gibt es mittlerweile sehr viele die wir aber ausdrücklich nicht auf unserer Homepage zur Schau stellen weil es einfach zu viele Möglichkeiten gibt diese Ergebnisse zu beeinflussen, sie werden keinen Hersteller finden wo nicht sein Geschoss das beste ist, völlig legitim da jeder Hersteller sich bemüht das beste Geschoss zu entwickeln.
Einzig ein Test der Salzburger Jägerschaft der zu hundert Prozent Herstellerunabhängig durchgeführt wurde spiegelt die wahre Wirkung wieder. Link zum Test der Salzburger Jägerschaft
Wir lassen unsere Kunden selbst entscheiden ob Wirkung, Präzision und vor allem die eigene Erwartung an das Jagdgeschoss erfüllt werden.
Die Geschosse werden im ersten Schritt auf höchste Präzision und Waffenverträglichkeit konstruiert um im zweiten Schritt dann im Seifenblockbeschuss die erforderliche Wirkung festzulegen. Unsere Testjäger sind ausschließlich Berufsjäger und Jäger die zwischen 10 und 57 Stück Wild pro Jahr erlegen und anhand dieser Erfahrungswerte wird dann das Geschoss für den Verkauf freigegeben. Leider fehlt ein einheitlicher Beschusstest für Jagdgeschosse bezüglich ihrer Wirkung was wir im Sinne von tierschutzgerechter Jagd sehr begrüßen würden.

Warum soll man bleifreie Alternativen für die Jagd verwenden, wenn sich konventionelle bleihaltige Geschosse über Jahrzehnte bereits bewährt haben?
iBEX: Bleigeschosse haben uns viele Jahre große Erfolge gebracht das steht außer Zweifel und werden es noch länger tun. Blei ist aber ein Auslaufmodell, das betrifft nicht nur die Geschosse sondern alle Bereiche in unserem Leben, wo man Blei ersetzten kann wird es nach Möglichkeit durch Alternativen ersetzt. Ist ein bleifreies Geschoss von der Geschosswirkung dem gewohnten Bleigeschoss ebenbürtig so ist es in Summe der Bleigeneration schon überlegen wenn auch die anderen  Vorteile nicht sofort erkennbar sind.
Flachere Flugbahn – länger Fleck halten, weniger Rückstoß – genauer treffen, die gewohnt hohe Wildbretqualität, die wir ja immer schon hatten, kann von keinem Wildfleischkritiker mehr bemängelt werden. Ausführliche wissenschaftliche Abhandlungen belegen das eindeutig, Wissenschaftler haben kein Interesse uns da einen Bären aufzubinden.

Sie produzieren zwei unterschiedliche bleifreie Geschosstypen, wie unterscheiden sich die monolithischen Geschosstypen?
iBEX: Macht Sinn, denn die eierlegende Wollmilchsau wird ja auch schon seit Jahrzehnten gezüchtet und legt noch immer kein Ei.
TORNADO Geschosse sind sehr universell einsetzbar und für maximale Geschosswirkung mit höchste Waffenverträglichkeit konstruiert, das heißt sie können auch aus älteren Waffen mit „alten“ Dralllängen verschossen werden und liefern hervorragende Präzision.
VIPER Geschosse sind mit sehr hohen BC Werten auf flachste Flugbahn konstruiert und kommen vorwiegend in neueren rasanten Kalibern zum Einsatz. Sie können aber auch zB. In einer .308 hervorragende Ergebnisse erzielen um aus dieser Waffe eine gamstaugliche Patrone zu machen, das ist einfach der Vorteil eines Wiederladers dem hier keine Grenzen gesetzt sind.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden, unsere Datenbank auf der Homepage wird ständig mit Ladedaten (mind. 10 % unter dem maximal zulässigen Gebrauchsgasdruck)  und Erfahrungen unserer Kunden unter AccurateLoad für waffenbezogenen Daten erweitert. AccurateLoad ist keine Empfehlung von iBEX, das sind Kundenerfahrungen von abgestimmten Ladungen und immer mit einer QuickLoad Berechnung dargestellt um zu zeigen das diese Daten nicht einfach übernommen werden können, die verwendeten Komponenten spielen da eine große Rolle, das sollte ein gewissenhafter Wiederlader wissen.

Die Geschosse werden aus Kupfer gedreht, welche Vorteile bieten gedrehte Geschosse und warum wurde Kupfer als Material gewählt?
iBEX: Um den gewünschten Teilzerlegungseffekt mit hoher Geschosswirkung zu erreichen ist eine Härte des Kupfers erforderlich die nicht mehr gepresst werden kann. Der hohe Aufwand eines CNC Drehautomaten bringt aber auch den Vorteil von höchster Präzision und Rundlaufgenauigkeit in der Fertigung bei entsprechender Kontrolle.
Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass diese Legierung weniger Abrieb im Lauf verursacht. Weichere gepresste Kupfermaterialien neigen da zu wesentlich höheren Abrieb was einen hohen Reinigungsaufwand bedeuten würde und sich sehr negativ auf die Präzision auswirken kann.
Kupfer wurde gewählt weil es in der Summe der Eigenschaften aus unserer heutigen Sicht die meisten Anforderungen an ein zuverlässiges Jagdgeschoss erfüllen kann.
Die Vorteile: Laufschonend, Verfügbarkeit des Materials, geringer Abrieb, hervorragende Bearbeitung, splittert kontrolliert für hohe Geschosswirkung und somit eine sichere Tötungswirkung.
Nachteile: hohe Fertigungskosten, gesundheitlich unbedenkliche Splitter können in das Wildbret gelangen.

hier geht es zum 2. Teil des Interviews: LINK

Link zu iBEX-Bullets.com

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Waffenauktion: Dorotheum (Februar 2017)

[aartikel]B01IFG7LUC:right[/aartikel]Das Dorotheum in Wien versteigert am 25.02.2017 um 10:00 Uhr wieder Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen.

Link zum Online Katalog (Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen).

Adresse:
PALAIS DOROTHEUM
Dorotheergasse 17
A-1010 Wien

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Test: Wildkamera SecaCam Raptor

SecaCam führt schon seit längerem die Hitliste auf Amazon mit der Wildkamera Wild-Vision an. Die Wildkamera Raptor ist der designierte Nachfolger der Wild-Vision. Was an der Raptor neu bzw. verbessert wurde, möchten wir gerne vorstellen.

Geliefert wurde die Kamera, sehr gut verpackt, direkt vom Hersteller.

Lieferumfang

[aartikel]B01IFG7LUC:right[/aartikel]

  • Wildkamera SecaCam Raptor
  • bereits eingelegte 8 GB SD-Karte
  • 8 eingelegte AA Varta-Batterien
  • Montagegurt
  • USB-Kabel
  • Video-Kabel
  • deutsche Bedienungsanleitung
  • deutsche Schnellanleitung

Technische Daten

  • Bildgröße: 5.0 Megapixel , 8.0 Megapixel (interpoliert), 12.0 Megapixel (interpoliert)
  • Videogröße: FULL HD 1920 x 1080 (inkl. Ton)
  • Infrarotsensor: PIR Sensor, einstellbare (Empfindlichkeit: niedrig, mittel, hoch)
  • Sensorreichweite: ca. 15 m
  • Reaktionszeit: ca. 0,4 Sekunden
  • LEDs: 56 no-glow-LEDs (940 nm = unsichtbar)
  • 2″ Farb-Display
  • Speicherkarte: SD oder SDHC bis zu 32 GB
  • Kamera kann mit einem Code gesperrt werden
  • Stromversorgung: extern, oder über 8 AA Batterien / Akkus
  • Abmessungen: ca. 13,1 (H) x 9,8 (B) x 7,7 (T) cm
  • Wetterfest: Schutzklasse IP 54

Was bedeutet Schutzklasse IP54?
1. Ziffer – 5: Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
2. Ziffer – 4: Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

Ausgepackt – der erste Eindruck


Ganz erstaunt waren wir, dass die SD-Karte und die 8 AA Batterien bereits eingelegt waren. Sogar Datum und Uhrzeit waren bereits vorkonfiguriert – SUPER SERVICE!

Die Kamera besteht aus 2 Teilen, der Kamera (inkl. an der Rückseite angebrachte Bedieneinheit) und der Trägerplatte. Beide Teile fassen je 4 Stück AA Batterien / Akkus. Für den Betrieb müssen beide Einheiten mit Batterien / Akkus bestückt sein.

Der Befestigungsgurt ist zu unserer Freude relativ lange: 180 cm inkl. Klemme! Ein Montieren an größeren Bäumen sollte kein Problem mehr sein. Die Klemme lässt sich einfach bedienen und der Gurt lässt sich auch dann lösen, wenn der Gurt voller Schnee und vereist ist. Bisher das komfortabelste Befestigungssystem, dass wir in unseren Händen hielten.

Nach dem Anbringen der Trägerplatte, muss nur noch die Kamera aktiviert und das Bedienteil aufgesetzt werden.

In der Praxis

Das Aktivieren der Kamera geschieht mittels Schiebeschalter. Dazu muss der 1. Schiebeschalter nach oben geschoben werden. Der 3. Schiebeschalter bestimmt ob alle 56 oder nur 25 LEDs aktiviert werden. Die andern zwei Schalter sind ohne Funktion.

Die Videofunktion kann über das Menü aktiviert werden

Um ins Menü zu gelangen reicht es nicht die Taste (M) zu drücken, vorher muss die Taste (OK) gedrückt werden – über (OK) wird der Bildschirm gestartet. Das könnte aus unserer Sicht etwas eleganter sein.

Das Menü ist klar und verständlich aufgebaut und das Display ist hell und gut lesbar.

Zu erwähnen ist, dass diese Fotofalle 3 Modi besitzt:

  • Foto
  • Film
  • Foto + Film

[aartikel]B01IFG7LUC:right[/aartikel]Speziell Foto + Film ist ein tolles Feature, hier werden zuerst die Bilder und anschließend das Video erstellt.

Generell was IR-Kameras betrifft, konnten wir bisher noch keine guten Erfahrungen sammeln. Bei vielen anderen Wildkameras sind die Bilder im Hintergrund zu dunkel und der Vordergrund überbelichtet und deshalb sind wir schon sehr gespannt, welche Ergebnisse die Raptor mit ihrem Blackflash liefern wird.

Was ist ein Blackflash?
Er besteht aus Infrarot-LEDs mit einer Wellenlänge von 940 nm. Dies hat den Vorteil, dass das Leuchten der LEDs für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Die Kamera wird dadurch nicht so schnell entdeckt. Hat aber den Nachteil, dass für die Ausleuchtung mehr LEDs benötigt werden.

Sind die Nachtbilder hell genug, reicht die Blitzreichweite und ist die Verschlusszeit optimal? Wie reagiert die Kamera auf Rehwild oder erfasst die Kamera flinkes Raubwild? Unsere Testbilder werden diese Fragen beantworten.

Was uns bei den Testbildern aufgefallen ist, dass es sehr wenig Ausschuss gab. Die meisten der erstellten Bildern waren scharf und das anwechselnde Wild wurde vollständig erfasst. Das spricht für eine schnelle Reaktions- und Auslösezeit.

Der Blackflash mit seinen 56 LEDs leuchtet das Bild sehr gut aus und hat auch eine ordentliche Reichweite.

Selbst bei Schneefall gibt es noch gute Bilder. Die ersten Bilder haben uns wirklich positiv überrascht.

Auch Bewegungen die weiter entfernt sind und sich nicht im Zentrum befinden werden wahrgenommen.

Der Marder, der immer in Bewegung ist, stellt für viele Wildkameras ein Problem dar – selten gibt es hier scharfe Bilder. Aber durch die schnelle Auslösung der Raptor gibt es auch hier weniger Ausschuss – wir sind sehr zufrieden.

Ein weiteres großes Feature der Kamera ist die Foto+Video Funktion. Nach einer vordefinierten Zahl von Fotos, wird ein Video (in Full-HD mit Ton) erstellt.

Fazit

Die Bilder und vor allem die Videos der Raptor haben eine sehr gute Qualität. Speziell die IR-Aufnahmen sind überraschend gut. Was zusätzlich für diese Kamera spricht ist die schnelle Auslösezeit (< 0,5 Sekunden), d.h. die Aufnahmen werden schärfer und man hat dadurch weniger Ausschuss bei den Bildern.

Die Wildkamera Raptor bekommt man im Premium Pack für knapp unter EUR 150,- (Stand Jänner 2017). Im Premium Pack sind die Batterien und die Speicherkarte enthalten. Das Beste ist, dass hier die Kamera schon vorkonfiguriert und betriebsbereit ist.

Wir vergeben für die Wildkamera Raptor (Premium Pack) 5 von 5 Krickerl.
Wertung_5

Link zur Kamera: Amazon
Link zu SecaCam: www.secacam.de

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Mündungsschoner von Grimm-Waldhunde

Mündungsschoner sind beinahe unverzichtbar. Sie schützen die Laufmündung vor Regen und Verunreinigungen.

Aber speziell bei der Nachsuche erweist sich der Mündungsschoner sehr oft als Verschleißteil – er geht unauffindbar verloren.

Abhilfe schafft hier eine Spezialanfertigung von Grimm-Waldhunde. An dem Softshell-Mündungsschoner wurde eine längere Kordel angebracht, an deren Ende ein kleiner Karabiner montiert wurde. Dieser Karabiner wird einmal um den Gewehrriemen gewickelt und anschließend an der Kordel eingehängt.

Sollte der Mündungsschoner ungewollt die Laufmündung verlassen, so baumelt dieser noch am Gewehrriemen und geht nicht verloren.

Gefertigt wurde diese Sonderanfertigung, in feinster Handarbeit, von Grimm-Waldhunde. Dieser Mündungsschoner ist im Online-Shop nicht zu finden – am besten kurz vorher Grimm-Waldhunde kontaktieren.

Link: Grimm-Waldhunde

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